Jugendliche mit Migrationshintergrund im Fokus

Zugewanderte und ihre Kinder haben ungleiche Chancen im Bildungssystem und infolgedessen auf dem Arbeitsmarkt. Die vorgestellte Studie schafft Bewusstsein für die Entstehung von (fehlenden) Bildungsabschlüssen und verweist auf Kooperations- und Unterstützungsprogramme als Möglichkeit, Potenziale zu nutzen.

Der demografische Wandel und strukturelle Veränderungen am Arbeitsmarkt führen in Deutschland zunehmend zu Engpässen in der Fachkräfteversorgung. In einer Zeitspanne von zwölf Jahren hat sich die Arbeitsmarktanspannung mehr als verdreifacht (Garnitz/ Sauer/Schaller, 2023). Es müssten 1,8 Millionen Vollzeitstellen besetzt werden, um die Arbeitsmarktanspannung kon­stant auf dem Niveau von 2010 zu halten. Im Juli 2023 gaben laut DIHK-Report ( Fachkräftereport der Deutschen Industrie- und Handelskammer 2024/2025) 53 Prozent der befragten Unternehmen an, offene Stellen nicht besetzen zu können. Etwa 47 Prozent der vom Ifo-Institut befragten Unternehmen äußerten Sorge, dass ihre inländische Geschäftstätigkeit durch fehlende Fachkräfte nachhaltig negativ beeinflusst werde (ebd.). Dabei verschärft sich die Lage des Arbeitsmarkts durch den demografischen Wandel: Schätzungen gehen davon aus, dass, um die durch Verrentung wegfallenden Arbeitskräfte auszugleichen, in Deutschland jedes Jahr eine Net...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift PERSONALquarterly.
PERSONALquarterly 2/2026

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Schlagworte zum Thema:  Migration, Ausbildung, PERSONALquarterly