Erkenntnisse aus der Konstanzer Homeoffice-Studie

Der Beitrag bietet eine Analyse der Konstanzer Homeoffice-Studie (2020–2025) unter der Forschungsfrage: Wie hat sich hybrides Arbeiten in Deutschland seit der Pandemie entwickelt, wie unterscheiden sich die Präferenzen von Mitarbeitenden mit und ohne Führungsverantwortung und warum fordern viele Führungskräfte trotz stabiler Home­office-Produktivität mehr Büropräsenz?

Die Diskussion über Homeoffice und Präsenzpflicht im Büro ist aktueller denn je. In Unternehmen, Politik und Medien wird kontrovers debattiert, ob und wie eine „Rückkehr von Mitarbeitenden ins Büro“ gestaltet werden kann. Dabei prallen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander: Viele Mitarbeitende wünschen sich weiterhin Flexibilität und Autonomie. Führungskräfte hingegen betonen die Bedeutung von direkter Kommunikation, Koordination und Teamzusammenhalt, vorzugsweise in physischer Präsenz.

Dieser Beitrag beleuchtet diese Spannungsfelder aus Sicht der empirischen Organisationsforschung: Wie hat sich hy­brides Arbeiten in Deutschland seit der COVID-19-Pandemie 2020 bis heute entwickelt? Was bewegt Führungskräfte dazu, eine Rückkehr ins Büro zu fordern, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse nahelegen, dass Produktivität und Zufriedenheit im Homeoffice weitgehend stabil bleiben? Und welche praktischen Konsequenzen ergeben sich daraus für Personalmanagement und Führungsverhalten in Organisat...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift PERSONALquarterly.
PERSONALquarterly 2/2026

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Schlagworte zum Thema:  Homeoffice, New Work, PERSONALquarterly