Change-Projekte misslingen oft wegen emotionaler Spannungen in der Belegschaft. Vier Triggerpunkte führen erst zu Schmerzen und dann zu Krämpfen. Doch die können gelindert werden.
Wie sieht die Gemütslage von Arbeitnehmerinnen und Angestellten aus? In unserer individualisierten Zeit gibt es keine einheitliche Stimmung, aber Tendenzen. Und eine ist die Change Fatigue, also chronische Müdigkeit und emotionale Unlust, sobald es um Veränderungen geht. Das ist eine zentrale Diagnose führender deutscher Soziologen wie Andreas Reckwitz, Jens Beckert, Philipp Staab und Armin Nassehi. Man solle, so deren Therapievorschläge, zunächst die empfundenen Verluste bewältigen, bevor man sich zur Gestaltung einer verbesserten Zukunft aufmacht: weniger Vorwärtstreiben, dafür Verlangsamung, Rücksichtnahme, Entgegenkommen. Dieser gesellschaftliche Befund gilt auch für Unternehmen. Selbst wenn dort die Hierarchien stärkeren Druck ermöglichen, was in der Praxis aber nur prinzipiell gilt. Wer nicht will, will eben nicht und zeigt dies mehr oder weniger offen.
Andererseits sind die Gesellschaft auf Fortschritt und die Wirtschaft auf Wachstum gepolt, als Grundprinzipien der Moderne. So is...
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
494
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
472
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
302
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
235
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
217
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
161
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
154
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
139
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
129
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1194
-
Wie das "S" in ESG zur Mitarbeiterbindung beiträgt
09.04.2026
-
Arbeit trotz Krankheit – Kommission empfiehlt Teilkrankschreibung
08.04.2026
-
ZP Süd 2026: Zwei Tage HR-Wissen zu „Team Human x AI“
07.04.2026
-
KI-Agenten werden an der Arbeitswelt vorbei entwickelt
02.04.2026
-
Altersdiskriminierung im Berufsalltag – zu jung, zu alt, zu unrecht
01.04.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
01.04.2026
-
Fünf Tipps für erfolgreiche HR-Software-Projekte
01.04.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
01.04.2026
-
Relationship-Matching als strategisches HR-Instrument
01.04.2026
-
Die zwei Seiten von People Analytics
31.03.2026