Junge Arbeitnehmende wünschen sich Weiterbildungsangebote
Mehr als 80 Prozent der 18- bis 29-jährigen Arbeitnehmenden in Deutschland empfinden ihren aktuellen Job als zufriedenstellend. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Statista im Auftrag von GoodHabitz. 49 Prozent der Befragten sind eher zufrieden und 33 Prozent sehr zufrieden mit ihrer Anstellung. Zudem betonen die jungen Berufstätigen die Bedeutung von Weiterbildungsangeboten: 83 Prozent sehen darin eine gesteigerte berufliche Motivation, 85 Prozent verbesserte Karrierechancen und 83 Prozent einen erhöhten Fokus im Arbeitsalltag.
Junge Arbeitnehmende arbeiten vorwiegend im Büro
Interessanterweise bevorzugen junge Mitarbeitende das Büro gegenüber dem Homeoffice. Obwohl sie rein formal häufiger die Möglichkeit haben, mobil zu arbeiten, nutzen nur 25 Prozent dieses Angebot. Im Gegensatz dazu suchen 75 Prozent der 18- bis 29-Jährigen hauptsächlich das Büro auf.
Die Studienmacher erklären dies mit der Tatsache, dass besonders junge Berufsneulinge oft zur Anwesenheit im Büro verpflichtet würden - obwohl sie rein formal mobil arbeiten dürften. Zudem fehle es an Weiterbildungsangeboten, die speziell auf die Anforderungen des mobilen Arbeitens abzielen, wie Selbstorganisation, Produktivität oder Resilienz.
Nur 67 Prozent erhalten Weiterbildungsangebote vom Arbeitgeber
Apropos Weiterbildungen: Die Nachfrage nach Weiterbildungen übersteigt bei jungen Arbeitnehmenden das Angebot. Von den 18- bis 29-Jährigen erhalten insgesamt 67 Prozent Weiterbildungsangebote von ihren Arbeitgebern, wobei 91 Prozent diese Möglichkeiten als wichtig für ihre berufliche Entwicklung erachten. Damit schätzen sie Weiterbildungsmöglichkeiten höher ein als jede andere Altersgruppe. Eine große Mehrheit ist der Meinung, dass Weiterbildung nicht nur die berufliche Zufriedenheit und Motivation steigert, sondern auch die Karrierechancen, das Gehalt und den Arbeitsfokus verbessert.
Oliver Hahn, Regional Manager DACH + PL bei GoodHabitz betont: "Weiterbildung befähigt Mitarbeitende, neue Fähigkeiten zu erlernen und steigert ihre Zufriedenheit. Zufriedene Mitarbeitende mit klaren Perspektiven bleiben länger im Unternehmen, was sowohl den Arbeitnehmenden als auch den Arbeitgebern zugutekommt."
Soft Skills werden im Weiterbildungsgangebot vernachlässigt
Ein weiterer Aspekt der Umfrage zeigt, dass bei 68 Prozent aller Befragten die Weiterbildungsangebote eher auf Hard Skills wie Fachwissen und praktische Kompetenzen abzielen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 75 Prozent. Nur 25 Prozent der Angebote beziehen sich auf Soft Skills wie Teamarbeit, Kommunikation oder Arbeitsorganisation. Dabei brauchen gerade junge Arbeitnehmende, die über wenig Berufserfahrung verfügen, Unterstützung im Erlernen dieser Fähigkeiten.
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