Demografischer Wandel: Problem erkannt, Problem gebannt?
Schon 2011 hatten nahezu alle Unternehmen die Bewältigung des demografischen Wandels als eine wesentliche Voraussetzung für den künftigen Unternehmenserfolg erkannt, doch erst ein Fünftel der Betriebe hatte geeignete Maßnahmen umgesetzt. Damals sahen die meisten Unternehmen Handlungsbedarf vor allem in punkto Personalbeschaffung und Karrieremanagement, mittelfristig in der betrieblichen Altersversorgung und im Vergütungsmanagement. Dies hatte die Towers-Watson-Studie Demografischer Wandel – Status Quo und Herausforderungen für Unternehmen in Deutschland 2011 festgestellt. Fehlende Talente und Nachwuchs sowie eine künftige Überalterung der Belegschaft wurden ebenfalls häufig als Problempunkte genannt.
2011 fehlten die Ressourcen zur Umsetzung
Die meisten Unternehmen gingen damals davon aus, dass sie die Folgen des demografischen Wandels mit geeigneten HR-Maßnahmen ganz (61 Prozent) oder zumindest teilweise (39 Prozent) kompensieren können. Jedoch bremsten 2011 vor allem der langjährige Planungshorizont, der die Erfolgsmessung erschwert, sowie fehlende Ressourcen den Übergang von der Problemanalyse zur Maßnahmenplanung.
Folgestudie zu Best-Practice-Ansätzen und älteren Arbeitnehmern
Was hat sich seitdem verändert? Und welche Fortschritte verzeichnen Unternehmen bei der Bewältigung des demografischen Wandels? Diesen Fragen geht Towers Watson nun in der aktuell laufenden Folgestudie nach. Darin werden vor allem die Schwerpunktthemen "Best-Practice-Ansätze", "Integrationsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer" sowie "Ansätze zum flexiblen Übergang in die Rente" untersucht.
Jetzt teilnehmen und Studienergebnisse sichern
Die Studienergebnisse sollen dazu beitragen, den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen zu fördern und Entscheidungshilfen für die Umsetzung maßgeschneiderter Demografielösungen zu entwickeln. Unternehmen, die bis zum 10. Mai an der Studie teilnehmen, erhalten eine kostenfreie Zusammenstellung der Studienergebnisse.
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