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Xing bündelt nun mehr Arbeitgeberinfos für Bewerber

Über das Netzwerk Xing sollen Bewerber mehr Infos zum neuen Arbeitgeber erhalten.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Ungeschönt und authentisch: So sollen die Informationen sein, wenn sich Jobinteressenten nach einem neuen Arbeitgeber umschauen. Das soziale Netzwerk Xing will den Bewerbern solche Informationen liefern, indem das Angebot unter anderem mit Kununu verbunden wird.

Mit teuren Karriereseiten, Firmenbroschüren und Stellenzeigen präsentieren sich Unternehmen im Kampf um die talentiertesten Fachkräfte stets von der besten Seite. Doch wie authentisch sind die dort abgebildeten Aussagen? In einer aktuellen Umfrage der Xing AG unter 532 Angestellten im deutschsprachigen Raum zeigt sich, dass neun von zehn (90 Prozent) Arbeitnehmern bei der Jobsuche Informationen und Meinungen von Mitarbeitern wertvoller finden als die von offiziellen Karriereseiten der Unternehmen.

Stellenanzeige mal anders: Meinungen im Netzwerk zählen

Das hat das Unternehmen zum Anlass genommen, um das eigene Angebot auszubauen: So sehen Jobsuchende auf Xing fortan automatisch, welche der eigenen Kontakte in dem Unternehmen arbeiten, das die Anzeige geschaltet hat. Sollte niemand aus dem eigenen Netzwerk für das angestrebte Unternehmen tätig sein, wird der Jobsuchende auf diejenigen seiner Kontakte aufmerksam gemacht, die mit Mitarbeitern aus dem Wunschunternehmen vernetzt sind. Über diese persönlichen Kontakte lassen sich Informationen von Mitarbeitern der Firma einholen, um einen authentischen Blick hinter die Kulissen des potenziellen neuen Arbeitgebers zu werfen. Zudem kann der Interessent den Mitarbeiter um eine persönliche Empfehlung bitten.

Ebenfalls neu ist, dass jeder Jobsuchende auf Stellenanzeigen sofort die Bewertungen der Arbeitgeberbewertungs-Plattform Kununu sieht. Auf einer Skala von 1 bis 5 erfährt der Jobinteressent, wie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter die Arbeitgeberqualität ausgehend von Kriterien wie Arbeitsatmosphäre, Vorgesetztenverhalten oder Work-Life-Balance eingestuft haben.

Haufe Online Redaktion

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