Unternehmen sind zunehmend flexibler strukturiert
Die Matrixorganisationen sind mit 41Prozent in Deutschland stark vertreten, danach folgen mit 36 Prozent bereits Projektorganisationen. Am seltensten sind Netzwerkorganisationen anzutreffen.
Flexible Lösungen für Organisationen sind ein Muss
"Stabs- und Linienorganisationen sind hierarchisch und klar organisiert. Kommunikation verläuft von oben nach unten. Um auf veränderte Rahmen- und Marktbedingungen zu reagieren, braucht es aber flexiblere Lösungen", ist die Hernstein Institutsleiterin Katharina Lichtmannegger überzeugt. 70 Prozent der deutschen Unternehmen und jeweils 49 Prozent der Unternehmen in Österreich und der Schweiz setzen dazu Projektteams aus unterschiedlichen Funktionsbereichen ein. Die so entstandene Interdisziplinarität soll helfen mit den komplexer werdenden Marktbedingungen umgehen zu können.
Obwohl Netzwerkstrukturen als Organisationsform in den Unternehmen kaum Einsatz finden, versuchen immerhin 50 Prozent aller befragten Unternehmen durch die Bildung von Netzwerken auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren.
Aber auch das Etablieren von Management- und Strategieteams sind beliebte Lösungen, um auf die zunehmende Komplexität zu reagieren (Österreich: 50%, Deutschland: 42%, Schweiz, 31%).
Verhandlung an den Schnittstellen schwierig
Klärungsbedarf scheint es bei den Vorrangregeln an den Schnittstellen zu geben. Nur 37 Prozent der befragten Führungskräfte sehen die Vorgaben als sehr klar definiert an, 48 Prozent als eher klar.
"Für Führungskräfte bedeutet es, dass sie mehr Zeit für Verhandlungen und Kommunikation aufwenden müssen. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass wenn man weiß, mit wem man was zu verhandeln hat, neue Wege und Lösungen finden kann und auch seinen Handlungsspielraum ausweiten kann", ist Hernstein Leiterin Katharina Lichtmannegger überzeugt.
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