Englisch lernen in virtueller Gesellschaft
Erst kürzlich haben in einer Umfrage 65,5 Prozent der befragten deutschen Arbeitnehmer zugegeben, nur über mangelnde Englischkenntnisse verfügen. Arbeitgeber und Personalabteilungen, die ihre Mitarbeiter im Fremdsprachenbereich fördern möchten, können neben Präsenztrainings auch vermehrt unter virtuellen Programmen wählen. Nur welche sollen die Unternehmen oder sprachaffine Selbstlerner nutzen? Dazu hat Stiftung Warentest zwei Leitfäden zu den Themen "E-Learning" und "Fernunterricht" veröffentlicht, die unter anderem verraten, woran Weiterbildungswillige gute Programme zum Lernen auf die Ferne erkennen können.
Testsieger kann mit Sprachkurs mithalten
Jetzt hat die Stiftung fünf Online-Portale zum Englischlernen getestet. Am besten schneidet dabei EF Englishtown ab. Nach Auskunft der Warentester könne es durchaus mit einem realen Sprachkurs mithalten. Das Portal biete gut konzipierte Lektionen, alltagsnahes Englisch und Unterricht im virtuellen Klassenzimmer.
Die anderen vier Portale, die Warentest in der August-Ausgabe der Zeitschrift Test geprüft hat, haben auch ihre Stärken – beispielsweise bieten sie ein gutes Wortschatztraining, helfen der Aussprache oder motivieren die Lerner. Jedoch haben diese Programme aus Sicht der Tester den entscheidenden Nachteil, dass sie immer wieder mit monotonen Zuordnungsübungen von Wörtern und Bildern arbeiten.
Sprachgarten dokumentiert Lernerfolg
Ein weiterer Pluspunkt der getesteten Portale ist der Austausch der Lerner in einer virtuellen Community: Hier können sie sich gegenseitig beim Lernen unterstützen und kleinere Aufgaben korrigieren. Das könne allerdings nur gelingen, wenn das Portal den Lernern dabei geeignete Anleitungen gebe, so Warentest. Ein besonders motivierendes Extra zur Überprüfung des Lernfortschritts biete Busuu.com: Wenn die Lerner einen Test erfolgreich gemeistert haben, wächst ein symbolischer Sprachgarten weiter und dokumentiert so den Erfolg.
Stiftung Warentest gibt auch eine Empfehlung darüber ab, für welche Zielgruppe die Lernportale geeignet sind: Als Zielgruppe sehen sie Erwachsene, die sich auch sonst in sozialen Netzwerken wohlfühlen. Die Online-Portale könnten Präsenzunterricht zwar meist nicht ersetzen, jedoch seien sie eine sinnvolle Ergänzung zu einem Kurs. Auch preislich können die Angebote sich sehen lassen: Für einen Monat sind die Programme ab circa zehn Euro zu haben.
Auch bei den Sprachportalen gilt: Probieren geht über Studieren. Die Lerner sollten deshalb zuerst die Demoversionen auf den Webseiten der Anbieter nutzen um herauszufinden, ob sie mit dem Portal überhaupt zurechtkommen.
Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter www.test.de.
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
400
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
231
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
224
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
189
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1394
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
138
-
Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
126
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
109
-
Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann
1088
-
Studie offenbart zu wenige Strukturen beim Onboarding
93
-
Bei sozialer Nachhaltigkeit erreicht Deutschland kein einziges Ziel
10.06.2026
-
Führung – der blinde Fleck der Transformation
10.06.2026
-
Mitarbeiterbefragungen als Steuerungsinstrument
10.06.2026
-
Warum Transformation ohne Daten scheitert
10.06.2026
-
Das "Great Flattening" greift um sich
10.06.2026
-
Erwartungen im HR-Softwaremarkt sind gedämpft
09.06.2026
-
Warum Sportler wie auch Unternehmen einen Testlauf brauchen
09.06.2026
-
Das sind die HR-Influencer 2026
09.06.2026
-
Sorgenkind duale Berufsausbildung
08.06.2026
-
Fußball-WM könnte Arbeitgeber weltweit 14,5 Milliarden Euro kosten
05.06.2026
Sat Feb 17 21:07:08 UTC 2018 Sat Feb 17 21:07:08 UTC 2018
Haufe Online Redaktion: Dieser Text wurde redaktionell gelöscht.