| Mitarbeitermotivation

Sinnvolle Arbeit ist wichtigstes Incentive für Führungskräfte

Führungskräfte ziehen die meiste Motivation aus ihrer Tätigkeit, so eine Studie.
Bild: Haufe Online Redaktion

Weiche Motivatoren stehen bei Führungskräften hoch im Kurs: Sie lassen sich vor allem mit einer sinnvollen und abwechslungsreichen Tätigkeit motivieren, so eine Studie. Variable Vergütung ist als Motivator nur dann geeignet, wenn sie direkt mir der Leistung der Führungskräfte verknüpft ist.

Der gemeinsamen Studie der Führungskräfteverbände VAA, Forum F3, ULA und Hay Group Deutschland zufolge werden Führungskräfte vorwiegend durch weiche Faktoren wie eine "sinnvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit" motiviert. Darüber hinaus wünschen sich die Vorgesetzten "Entscheidungsfreiheit" und ein "gutes Betriebsklima". Eine "hohe Short-Term-Incentive-Vergütung" und "hohe Long-Term-Incentive-Vergütung" wurden dagegen nur von wenigen als Ansporn genannt, im Unternehmen mehr zu leisten.

Kurzfristige Anreize motivieren Männer mehr

Die Studie, für die rund 2.500 Führungskräfte befragt wurden, zeigt außerdem, von welchen Faktoren die Motivationskraft variabler Vergütung abhängt: Den Befragten zufolge sei die motivierende Wirkung umso größer, je direkter der variable Vergütungsbestandteil mit der Leistung der Führungskräfte verknüpft ist. Männer seien zudem durch kurzfristige Anreize besser zu motivieren als Frauen. Der Hauptgeschäftsführer des Führungskräfteverbandes Chemie VAA Gerhard Kronisch zieht daraus den Schluss, dass sich die Leistungsbereitschaft der meisten Führungskräfte vielmehr durch insgesamt gute Arbeitsbedingungen, gepaart mit einer angemessenen Grundvergütung, fördern ließe.

Schlagworte zum Thema:  Motivation, Führungskräfte, Sinn, Incentive, Mitarbeiter

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