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| Karriereziele 2014

Mitarbeitervorsatz 2014: Mehr Engagement im Beruf

Zur Begrüßung des neuen Jahres haben viele Mitarbeiter auch gute Vorsätze für ihr Arbeitsleben gefasst.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Für 2014 haben sich deutsche Arbeitnehmer ehrgeizige Vorsätze gefasst: Sie wollen sich stärker im Job engagieren, erwarten dafür aber auch mehr Geld. Das zeigt eine Online Umfrage der ManpowerGroup Deutschland.

Ein Viertel der deutschen Arbeitnehmer möchte sich, so das Ergebnis der Umfrage "Karriereziele 2014", nun stärker im Job einbringen. Neben einer Steigerung des allgemeinen Engagements im Beruf gehören auch eine bessere Arbeitsmethodik und Informationsaustausch zu den guten Vorsätzen: 13 Prozent der Befragten wollen 2014 effizienter arbeiten, etwa durch besseres Zeitmanagement. 12 Prozent planen 2014 eine bessere Zusammenarbeit mit Kollegen. 

Doch die Mitarbeiter wollen auch, dass ihr Engagement belohnt wird: Fast jeder zweite möchte in diesem Jahr mehr Geld verdienen, 22 Prozent hoffen auf mehr Wertschätzung durch die die Vorgesetzten.

Hoffnung auf bessere Jobs gestiegen

"Die Arbeitnehmer können es sich leisten, hohe Ansprüche an ihren Job zu stellen", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. "Aufgrund des Fachkräftemangels findet bei den Chefs ein Umdenken statt. Sie wissen, dass sie engagierten und talentierten Mitarbeitern etwas bieten müssen. Das erhöht für Arbeitnehmer die Chance, eine Stelle zu finden, die ihren Vorstellungen entspricht."  

Diese Veränderung scheint bei den Arbeitnehmern bereits angekommen zu sein: 23 Prozent der Befragten  wollen einen neuen Job finden, der ihren Fähigkeiten und Interessen besser entspricht. Im Vorjahr waren das nur 14 Prozent.

Kein Umzug aus Karrieregründen

Bei der Frage, ob sie für ihren Traumjob in eine andere Stadt ziehen würden, teilt sich das Land allerdings in zwei Lager. Nur 46 Prozent sagen ja - und jeder Vierte stimmt nur unter der Voraussetzung zu, dass der Partner oder die Familie mitkommt.

47 Prozent würden dagegen nicht der Karriere wegen die Stadt wechseln. Als Grund dafür geben 21 Prozent an, dass sie sich am derzeitigen Wohnort schlicht sehr wohl fühlen. 15 Prozent möchten aus Rücksicht auf den Partner oder die Familie keinen Umzug auf sich nehmen. Weitere 11 Prozent fühlen sich durch anderweitige Verpflichtungen an den Wohnort gebunden, etwa weil sie ihre Eltern unterstützen oder ein wichtiges Amt ausüben.

Haufe Online Redaktion

Karriere, Fachkräftemangel, Umzug

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