| Employer Branding

Forschungsprojekt hilft beim Aufbau der Arbeitgeberattraktivität

Mit einer nachhaltigen Personalstrategie die Arbeitgebermarke stärken.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Inwiefern ist ein nachhaltiges Personalmanagement tatsächlich in der Lage, die Arbeitgeberattraktivität zu steigern? Dieser Forschungsfrage widmet sich die Universität Hohenheim in einem Forschungsprojekt. Die Wissenschaftler suchen noch Kooperationspartner.

Im Fokus des Projekts stehen Praktiken wie beispielsweise Weiterbildungs- oder Work-Life-Balance-Angebote sowie Maßnahmen im Gesundheitsmanagement, welche gezielt bei der Arbeitgebermarkenbildung berücksichtigt werden. Die Forschungsfragen konzentrieren sich darauf, wie sich die nachhaltigen Personalmanagementaktivitäten auf die Attraktivität als Arbeitgeber auswirken.

Es wird untersucht, wie Mitarbeiter die Angebote ihres Arbeitgebers bewerten, inwiefern sie diese als nachhaltig empfinden und welchen Beitrag die wahrgenommene Unterstützung des Unternehmens beziehungsweise der Führungskräfte zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung sowie zu einer positiven Positionierung der Arbeitgebermarke im Vergleich zum Wettbewerb leistet.

Mit den Forschungsergebnissen die Maßnahmen im Employer Branding verbessern

Aufgrund aktueller Entwicklungen am Arbeitsmarkt streben Unternehmen zunehmend nach der Position eines sogenannten "Employer of Choice", um sich am Arbeitsmarkt im Wettbewerb um die besten Talente durchzusetzen. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden, stellt für Unternehmen eine besondere Herausforderung dar.

Die empirischen Ergebnisse des Forschungsprojektes sollen Erkenntnisse dazu liefern, wie Unternehmen eine nachhaltige Personalstrategie umsetzen und wie sie diese für ihr Employer Branding nutzen können. Auf diese Weise unterstützt das Projekt Unternehmen dabei, sich als Arbeitgeber positiv von ihren Wettbewerbern abzuheben und dadurch einen Vorteil im Kampf um qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu erzielen.

Kooperationspartner des Projekts müssen lediglich den zur Datenerhebung eingesetzten Fragebogen (Papierform oder online) an eine vereinbarte Anzahl von Mitarbeitern weiterleiten. Der Zeitbedarf pro Fragebogen liegt bei zirka 15 Minuten.

Bewerbungsschluss: 31.7.2012

Kontakt:

Stefanie App: E-mail: s.app@uni-hohenheim

Janina Merk: E-mail: j.merk@uni-hohenheim

Stefanie App ist Mitautorin des Beitrags "Erhöht ein betriebliches Gesundheitsmanagement die Arbeitgeberattraktivität?" in PERSONALquarterly 3/2012.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding

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