04.05.2017 | Digitalisierung

Faktencheck für Personalmanager auf dem Weg zu New Work

Die Digitalisierung ist unaufhaltbar. Personalmanager sind gefragt, neue Stellen- und Kompetenzprofile zu schaffen.
Bild: Corbis

Bislang fand Digitalisierung weitgehend ohne systematische Personalarbeit statt. Der Nachholbedarf ist groß. Wer seine Arbeits- und Führungsprozesse fit für die Digitalisierung machen will, erhält in einem Workshop Praxistipps und erfährt, wie sein HR-Bereich aufgestellt ist.

Der Wunsch der Mitarbeiter nach Weiterbildung im Bereich Digitalisierung ist groß. Aber nur 26 Prozent der Personalabteilungen führen „regelmäßig“ oder „regelmäßig und systematisch“ spezielle Bildungsmaßnahmen durch. Das ist nur ein Ergebnis der Digitalisierungsstudie des Forschungsclusters HR-Impulsgeber aus den Jahren 2013 bis 2016 (in Personalmagazin 04/2017 können Sie weitere Ergebnisse nachlesen). Diese und zwei weitere Studien zeigen auf, wie wichtig die Rolle des Personalbereichs ist, um neue Stellen- und Kompetenzprofile, agile Projektstrukturen und -teams zu erarbeiten, aber wie weit der Weg noch ist.  

Wie ist der eigene HR-Bereich für die Digitalisierung aufgestellt?

Doch nicht alle Ratschläge für die Entwicklung agiler Arbeitsformen und Führung, die vielseits in den Medien kursieren, führen zum Ziel. Welche Maßnahmen bringen tatsächlich etwas? Welchen Nutzen können New-Work-Tools generieren? Welche Erfahrungen haben Unternehmen auf ihrer Reise in Richtung „New Work“ gemacht? Und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es zu den Veränderungen von Organisations-, Führungs- und Zusammenarbeitsstrukturen, die sich durch die Digitalisierung ergeben?

Antworten auf diese Fragen liefert der Personalmagazin-Workshop „Neue Arbeit – neue Führung“ in Zusammenarbeit mit Professor Benedikt Hackl, Leiter des Forschungsclusters HR-Impulsgeber und Vorstand beim Institut für Führung, Digitalisierung und Agilität, und Professor Joachim Hasebrook, Leiter Forschung der Zeb Business School und Vorstand beim Institut für Führung, Digitalisierung und Agilität. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer auf Basis von drei Studien einen Benchmark, wie ihr eigener HR-Bereich aufgestellt ist.

Personalentwicklung für eine neue Arbeitswelt

Der Workshop findet am 16. Juni ab 10 Uhr in Frankfurt am Main in den Büros von Zeb (Taunusanlage 19) statt. Er beginnt mit einem Vortrag von Professor Benedikt Hackl zu den Kernergebnissen des Forschungsclusters HR-Impulsgeber. Anschließend gibt Professor Joachim Hasebrook anhand der Frage „Kann man Zukunft lernen?“ Hinweise für die Personalentwicklung in einer neuen Arbeitswelt.

Auch Einblicke in das Gesundheits- und Finanzwesen werden geboten: So erläutert Dr. Jürgen Hinkelmann, Referent des ärztlichen Direktors des Universitätsklinikums Frankfurt, wie Patienten-Empowerment durch Digitalisierung aussehen kann und wie Patienten in Zukunft in die Klinik kommen. Und Laura Pfannemüller, Leiterin von Zeb Fintech Hub, hält einen Vortrag zum Thema "Culture Eats Strategy: Digital Pulse Check im Finanzwesen".

Praxisbeispiele und Umsetzungsideen

Nach den Impulsvorträgen werden im moderierten Workshop-Teil Praxisbeispiele und Umsetzungsideen behandelt. Hierbei geht es unter anderem um eine neue Steuerungslogik für Digitalisierung, die notwendige Veränderung von Führungsrollen und -strukturen sowie um Agilität und Mitarbeiterbeteiligung.

Die Teilnahmegebühr für den Tagesworkshop sowie den Faktencheck zur Situation des eigenen HR-Bereichs beläuft sich auf 650 Euro. Anmeldung unter: workshop@personalmagazin.de

Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, New Work, Personalmanagement

Aktuell
Meistgelesen