Debatte über Frauen in Spitzenjobs ins Kanzleramt verlegt
Die Bundeskanzlerin mahnte mbei der Wirtschaft raschere Fortschritte für mehr Frauen in Spitzenjobs angemahnt. Es bewege sich durchaus etwas, sagte sie bei einer Diskussion. Mit Blick darauf, dass der Frauenanteil in den Vorständen der 200 größten Firmen nur von drei auf vier Prozent gestiegen sei, fügte sie hinzu: "Da muss in das Schneckentempo noch etwas Bewegung hineinkommen."
Merkel zeigte sich zugänglich für die Forderung, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf die steuerliche Absetzbarkeit von Kinder- und Haushaltshilfen zumindest schrittweise zu verbessern.
In der Diskussion, zu der 75 weibliche Führungskräfte aus Kultur, Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft eingeladen worden waren, wurde auch Kritik an der Politik laut. Diese solle alles vermeiden, "was traditionelle Rollenvorstellungen festigt", sagte Ines Kolmsee, Vorstandschefin des Spezialchemie-Konzerns SKW. Dies gelte etwa für das Ehegattensplitting bei der Einkommenssteuer und das umstrittene Betreuungsgeld für Kleinkinder, die zuhause betreut werden.
Zur Frage einer Frauenquote in Führungspositionen wurden in der Debatte unterschiedliche Meinungen deutlich. Familienministerin Kristina Schröder verteidigte das Konzept einer flexiblen Quote, auf die sich Unternehmen selbst verpflichten. Eine feste Frauenquote in Aufsichtsräten hatte die schwarz-gelbe Koalition im Bundestag kürzlich abgelehnt. Die Union will eine 30-Prozent-Quote ab 2020 ins Wahlprogramm aufnehmen.
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
405
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
242
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
239
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
211
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
151
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1444
-
Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
144
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
123
-
Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann
1058
-
Studie offenbart zu wenige Strukturen beim Onboarding
91
-
Mit KI schneller passende Talente finden
05.06.2026
-
Fußball-WM könnte Arbeitgeber weltweit 14,5 Milliarden Euro kosten
05.06.2026
-
Warum Mitarbeiter Produktivität vortäuschen
05.06.2026
-
Arbeitsplatzsicherheit – Renaissance eines Grundbedürfnisses
05.06.2026
-
Alter ist kein Ereignis, sondern ein Prozess
05.06.2026
-
Editorial
05.06.2026
-
Wie Employer Branding in Zeiten von KI funktioniert
02.06.2026
-
Führen mit Charisma
02.06.2026
-
Human in the Loop: Wie KI die Dienstplanung fair und effizient macht
01.06.2026
-
Fünf Thesen zur Zukunft von Arbeitsschutz und Prävention
28.05.2026