Ressortübergreifende Suchmaschine der Bundesregierung gestartet
Die Bundesregierung will ihre Informationen im Internet künftig besser auffindbar und damit die Arbeit der Regierung transparenter machen. Am 2. August startete die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär (CSU) das «Netzwerk für digitale Aufklärung», das einen ressortübergreifenden Zugang zu verlässlichen Informationen zu Digitalthemen geben soll. Mit dem Projekt will die Bundesregierung auch auf Ängste und Vorbehalte vor neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder 5G-Mobilfunk eingehen.
Zentrale Suche für alle Informationsangebote der Bundesregierung
Bislang befinden sich die Informationsangebote entlang der Ressortzuständigkeiten auf den jeweiligen Websites der Ministerien. «Gerade bei Querschnittsthemen wie etwa der Digitalisierung, die die Zuständigkeit verschiedener Ressorts berühren, fehlte bislang eine zentrale Suche, mit der alle Informationsangebote angezeigt werden», erklärte Bär zum Start des Projekts. Das Konzept dazu war im vergangenen Jahr im Zuge des Hackathons der Bundesregierung #WirvsVirus entstanden.
Zunächst 5 Ministerien und Behörden angebunden
Zum Auftakt sind das Bundespresseamt, das Bundesarbeitsministerium, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Auswärtige Amt sowie die Bundeszentrale für politische Bildung mit ihren Informationsangeboten an die Suchmaschine angebunden. In einer zweiten Phase sollen auch die anderen Ministerien folgen. «Es ist in einer Demokratie auch im Sinne eines transparenten Regierungshandelns geboten, dass Bürgerinnen und Bürger sich schnell und unkompliziert über Themen und Maßnahmen der Regierung informieren können, auch ohne dass sie jede einzelne Zuständigkeit kennen», sagte Staatsministerin Bär.
Die CSU-Politikerin hatte sich bereits vor einem Jahr für eine «Bundeszentrale für digitale Aufklärung» stark gemacht. Allerdings wurde das Vorhaben nicht in einer Einrichtung wie der Bundeszentrale für politische Bildung umgesetzt, sondern ausschließlich digital. Für die Bereitstellung der Informationen aus den einzelnen Ministerien und Einrichtungen falle kein Zusatzaufwand an, da die Daten automatisiert generiert würden. Das neue Angebot ist unter der Adresse www.bundesregierung.de/NetzwerkDA erreichbar.
-
Personalakten im öffentlichen Dienst
931
-
Deutschland-App kommt: Das bundesweite „zentrale Bürgerbüro als App“ – oder nur eine „leere Hülle“?
36
-
Schafft das Mitarbeitergespräch ab!
29
-
Bitkom DESI Index 2026: Deutschland bei öffentlicher Verwaltung auf Rang 22 unter den 27 EU-Ländern
23
-
Faxgeräte in Behörden - Bann oder Beibehaltung?
15
-
Mecklenburg-Vorpommern steigt in Zweckverband eGov-MV ein
15
-
165.000 Vollzeitkräfte könnten in der Verwaltung durch generative KI ersetzt werden
14
-
Veränderungsbereite Beschäftigte werden strukturell ausgebremst
14
-
Hybrides Arbeiten: Wie Verwaltungen damit gleich zwei Herausforderungen meistern wollen
13
-
OZG 2.0: Neue Studie erkennt nur wenig Bewegung bei Online-Diensten
12
-
Bitkom DESI Index 2026: Deutschland bei öffentlicher Verwaltung auf Rang 22 unter den 27 EU-Ländern
10.08.2026
-
Mecklenburg-Vorpommern steigt in Zweckverband eGov-MV ein
03.08.2026
-
Personalakten im öffentlichen Dienst
22.07.20261
-
Bericht des zweiten Entlastungskabinetts: Insgesamt nun mehr als 10 Milliarden Euro Entlastungen für Wirtschaft und Verwaltung
21.07.2026
-
70 Prozent der Bürgermeister sehen Digitalisierungspolitik der Bundesregierung kritisch
14.07.2026
-
Saarland auf der digitalen Überholspur? Landesregierung setzt „Effizienzpaket“ um
29.06.2026
-
Veränderungsbereite Beschäftigte werden strukturell ausgebremst
23.06.2026
-
Warum Employer Branding gerade in der Krise entscheidend ist
16.06.2026
-
„KI-Zukunftsbund“: Drei Bundesländer wollen gemeinsam einen Gang höher schalten
19.05.2026
-
Bitkom-Länderindex 2026: Shooting-Stars sind diesmal Hessen und das Saarland
12.05.2026