Küting/Weber, Handbuch der ... / ccc) Progressive Leasingraten
 

Rn. 194

Stand: EL 18 – ET: 12/2013

Sofern eine progressive Ratenvereinbarung besteht (vgl. hierzu HdR-E, Kap 6, Rn. 170f.), ist ein sachgerechter Ausgleich von Leistung und Gegenleistung mittels Passivierung des Verpflichtungsrückstands des Leasingnehmers vorzunehmen, wenn die Ratenprogression die des Aufwands einer fiktiven Eigeninvestition des Leasingnehmers übersteigt. Zur sachgerechten Abbildung dieses Sachverhalts ist daher eine Rückstellung für ungewisse Verbindl. i. S. d. § 249 Abs. 1 Satz 1 zu bilden (vgl. Gelhausen, H. F./Henneberger, M. 2012, Rn. 236; zustimmend Findeisen 1998, § 19, Rn. 85; a. A. ADS 1995, § 250, Rn. 135, die die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften fordern).

 

Rn. 195

Stand: EL 18 – ET: 12/2013

Kann die Progression der Leasingraten nicht begründet werden, d. h., ein sachgerechter Ausgleich der vertraglichen Leistung und Gegenleistung durch die Leasingrate ist von vornherein ausgeschlossen, ist als Vergleichsmaßstab zur Ermittlung der Höhe des Verpflichtungsrückstands des Leasingnehmers auf die lineare Ratengestaltung abzustellen.

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