Eine privilegierte Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen ist möglich, wenn die Immobilie an die Abkömmlinge sowie an gesetzlich erbberechtigte entferntere Verwandte übertragen wird.[1] Unschädlich sind also Grundstücksübertragungen von Eltern auf Kinder oder von Großeltern auf Enkelkinder, aber auch zwischen Tante und Nichte/Neffe.[2] Im Schrifttum[3] wird die Ansicht vertreten, auch eine Übertragung auf Nichtverwandte entspreche noch dem Modell der vorbehaltenen Vermögenserträge. Nach Ansicht der Finanzverwaltung[4] kommt auch eine Vermögensübergabe an nahestehende Dritte in Betracht, wenn gesetzliche Erben fehlen. Nach Meinung des BFH[5] ist eine Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen mit steuerrechtlicher Wirkung grundsätzlich auch unter Fremden möglich.

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