Kompaktübersicht: Steuerges... / Energiesteuer
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
StromStG, EnergieStG Unter Berücksichtigung der klimapolitischen Ziele soll die Wirkung der Energie- und Stromsteuer verbessert sowie die bestehenden Vorschriften an das sich ständig ändernde Marktumfeld für Energieerzeugnisse angepasst werden. Außerdem werden Beeinträchtigungen des Wettbewerbs in der Landwirtschaft durch die unterschiedliche Besteuerung von Agrardiesel in der EU abgemildert: 1.1.2011 Gesetz zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes vom 1.3.2011 Verkündet am 8.3.2011 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 282
Der verstärkte Einsatz von umweltfreundlicherem Erdgas wird für die steuerbegünstigte Herstellung von Energieerzeugnissen ermöglicht
Aus Gründen des Umweltschutzes wird die landseitige Stromversorgung von Schiffen steuerlich begünstigt.
Das Besteuerungsverfahren wird insbesondere im Bereich der Sekundär- und Ersatzbrennstoffe durch die Einführung eines Steuersatzes vereinfacht, der sich am Energiegehalt orientiert.
Mit einer Ausweitung der Möglichkeiten zur Steuerentlastung für Leicht- und mittelschwere Öle wird Bedürfnissen von Unternehmen Rechnung getragen, die aus technischen Gründen für bestimmte Verfahren nur Leichtöl verheizen können.
Die Agrardiesel-Steuervergütung wird ohne die Einschränkungen durch den Selbstbehalt und die Obergrenze gewährt.
Fehlentwicklungen bei der Nutzung von Steuerbegünstigungen für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes wird durch eine Begrenzung auf die förderungswürdigen Sachverhalte begegnet.
StromStG, EnergieStG Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und der Land- & Forstwirtschaft mit geringerem Energiebedarf werden durch eine Anhebung der Sockelbeträge und der ermäßigten Steuersätze von den Steuerbegünstigungen ausgeschlossen. 2011 - 2012 Haushaltsbegleitgesetz (HBeglG) 2011 vom 9.12.2010 Verkündet am 14.12.2010 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1885
Für besonders energieintensiv produzierende Unternehmen kommt es zu einer Absenkung des Spitzenausgleiches.
StromStG, EnergieStG Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2011 und dem Gesetz zur Änderung des Energie- und des Stromsteuergesetzes wurden verschiedene Vorschriften im StromStG und EnergieStG geändert. Dazu zählt auch der Entfall der Möglichkeit des Energie-Contracting durch Handelsunternehmen. Zur Umsetzung dieser beiden Gesetze werden die näheren Bestimmungen und Verfahrensregelungen in der jeweiligen Durchführungsverordnung entsprechend angepasst: 30.9.2011 Verordnung zur Änderung der Energiesteuer- und der Stromsteuer-Durchführungsverordnung vom 20.9.2011 Verkündet am 29.9.2011 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1890
  Abgrenzung der steuerfreien thermischen Vernichtung von Abfällen von einem steuerpflichtigen Verheizen insbesondere von Sekundär- und Ersatzbrennstoffen, die herkömmliche Energieerzeugnisse substituieren,
  Anpassungen hinsichtlich der Steuervergünstigungen für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft, die mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2011 eingeschränkt worden sind. Dabei wird insbesondere ein Nachweisverfahren für die steuerlich begünstigte Lieferung von Nutzenergie an andere Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft vorgesehen und das Entlastungsverfahren für den neu eingeführten § 9b Stromsteuergesetz geregelt.
Energiesteuergesetz (EnergieStG), Stromsteuergesetz (StromStG) Investitionsrahmen für Netzausbau wird verbessert, weil für den Umbau der Energieversorgung die Stromnetze ausgebaut werden müssen, damit auch in Zukunft zu jeder Tages- und Nachtzeit Strom zur Verfügung steht. Unternehmen investieren jedoch nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die geänderte Anreizregulierungsverordnung sieht vor, dass die Netzbetreiber ihre Investitionskosten in neue Netze unmittelbar refinanzieren können. Diese Kosten lassen sich unmittelbar in der Kalkulation zu berücksichtigen. Der vorherige Zeitverzug von 2 Jahren wurde beseitigt. Das vermeidet größere Liquiditätslücken bei den Netzbetreibern und verbessert den Investitionsrahmen für den Netzausbau. 22.3.2012 Verordnung zur Änderung der Anreizregulierungsverordnung vom 14.3.2012 Verkündet am 21.3.2012 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 489
§§ 55 EnergieStG, 10 StromStG Nachfolgeregelung für den sog. Spitzenausgleich für einen Zeitraum von 10 Jahren. Hiernach werden die Ende 2012 auslaufenden in Sonderfällen gewährten Steuerbegünstigungen für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes - insgesamt 23.000 energieintensive Unternehmen - im bisherigen Umfang fortgeführt, unter veränderten Anforderungen an die betroffenen Wirtschaftszweige. Voraussetzung für die Gewährung einer Steuerbegünstigung ist eine Erhöhung der Energieeffizienz. Hierzu werden Energieeinsparziele festgelegt. Unternehmen, die den Spitzenausgleich in Anspruch nehmen wollen, müssen Energiemanagement- oder Umweltmanagementsysteme verbindlich einführen und betreiben. Das bedeutet, dass sie ihren Energieverbrauch syst...

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