Jahresabschluss: Kontoabsti... / Zusammenfassung
 

Überblick

Das Abstimmen der Konten der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge sollte optimalerweise im Zuge der Abstimmung mit den Umsatzsteuerkonten erfolgen. Zu den Umsatzerlösen gehören nach den Vorschriften des BilRUG ab 2016 auch die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach § 277 Abs. 1 HGB. Dieser Beitrag zeigt, worauf geachtet werden muss und wie Schritt für Schritt vorgegangen werden kann.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Nach § 242 HGB hat der Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. § 140 und § 141 AO über § 4 Abs. 1 EStG nehmen Unternehmer auch steuerlich in die Pflicht, Bilanzen aufzustellen, § 246 HGB regelt die Vollständigkeit sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden, § 247 und folgende Paragrafen den Inhalt und einzelne Posten der Bilanz, § 5 EStG bildet dazu das steuerliche Gegenstück. Bilanzansätze und Bewertungsvorschriften sind in den Einkommensteuerrichtlinien nachzulesen. § 7g Abs. 1 EStG behandelt den Investitionsabzugsbetrag, Zweifelsfragen behandelt das BMF Schreiben vom 8.5.2009, IV C 6 – S 2139-b/07/10002. Die Differenzbesteuerung ist nach § 25a UStG geregelt.

. Es ist daher für die Fragen nach dem Ausweis als Umsatzerlös nicht mehr auf die "gewöhnliche Geschäftstätigkeit", sondern vielmehr auf die Definition des "Produkts" abzustellen. Nach BilRUG können nun auch für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit untypische Erlöse als Umsatzerlöse auszuweisen sein. Als Folge kommt es durch die Anwendung des BilRUG ab 2016 zu einer Ausweitung der Umsatzerlöse, da Vorgänge, die bisher in den sonstigen betrieblichen Erlösen zu verbuchen waren, ab 2016 gegebenenfalls unter den Umsatzerlösen auszuweisen sind.

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