Grundsteuergesetz / § 20 Aufhebung des Steuermeßbetrags
 

(1) Der Steuermeßbetrag wird aufgehoben,

 

1.

wenn der Einheitswert aufgehoben wird oder

 

2.

wenn dem Finanzamt bekannt wird, daß

 

a)

für den ganzen Steuergegenstand ein Befreiungsgrund eingetreten ist oder

 

b)

der Steuermeßbetrag fehlerhaft festgesetzt worden ist.

 

(2) Der Steuermeßbetrag wird aufgehoben

 

1.

in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 mit Wirkung vom Aufhebungszeitpunkt (§ 24 Abs. 2 des Bewertungsgesetzes) an;

 

2.

in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 Buchstabe a mit Wirkung vom Beginn des Kalenderjahres an, der auf den Eintritt des Befreiungsgrundes folgt. 2§ 16 Abs. 3 ist entsprechend anzuwenden;

 

3.

in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 Buchstabe b mit Wirkung vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird.

 

(3) Treten die Voraussetzungen für eine Aufhebung während des Zeitraums zwischen dem Hauptveranlagungszeitpunkt und dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Steuermeßbeträge (§ 16 Abs. 2) ein, so wird die Aufhebung auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Steuermeßbeträge vorgenommen.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Finance Office Professional. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Finance Office Professional 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.


Meistgelesene beiträge