15.08.2016 | Online-Literaturforum

Personalcontrolling

Bild: Haufe Online Redaktion

Der „Controllinggedanke“ verbreitet und entwickelt sich seit etwa 50 Jahren in der Unternehmenspraxis. Die Personalkosten wurden zwar frühzeitig Gegenstand des Controllings, das Personalcontrolling ist jedoch weiterhin optimierungsfähig. Die Neuauflage schließt dabei eine Lücke, die für die Controller von besonderer Bedeutung ist.

Schmeisser, Wilhelm / Sobierajczyk, Patrick  / Zinn, Anastasia / Chomek, Mathias: Praxishandbuch Personalcontrolling. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Konstanz: UVK 2016 – 217 Seiten, 34,99 EUR / E-Book 27,99 EUR

Zu den Autoren gemäß Verlagsangaben (gekürzt):

Prof. Dr. habil. Wilhelm Schmeisser ist Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Er ist Direktor und Sprecher des Kompetenzzentrums „Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung“. Patrick Sobierajczyk arbeitet am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung an der HTW. Anastasia Zinn arbeitet als Human Resource Manager bei einem mittelständischen Unternehmen der AdTech Branche in Berlin. Mathias Chomek ist als Qualitätsmanagement- und Organisationsbeauftragter tätig.

Inhaltsübersicht

Rechnungswesen als Grundlage des Controllings – Kennzahlen und Kennzahlensysteme in der Personalwirtschaft – Personalkostenplanung – Personalkostenplanung anhand ausgewählter Kennzahlen – Personalkostenplanungen im Rahmen von Tarifverhandlungen – Betriebliche Altersversorgung.

Einordnung und Würdigung

Das Buch gibt einen Überblick über die Kernthemen des Personalcontrollings. Dabei legen die Autoren eine kostenrechnerische und finanzwirtschaftliche Sicht zugrunde. Insofern folgt das Buch weitgehend dem traditionellen Verständnis des Personalcontrollings. Neuere Aspekte, etwa im Bereich des qualitativen Personalcontrollings, fanden in geringerem Grade Eingang in das Buch.

Die ausgewählten Themen werden sorgfältige dargestellt und vermittelt. Bemerkenswert sind u. a. die Darlegungen zur Personalkostenplanung im Rahmen von Tarifverhandlungen mit praktischen Beispielen der Lufthansa AG. Gegenstand der Ausführungen ist u. a. das „richtige Verhandeln“.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Betriebliche Altersversorgung, die mit rund 50 Seiten ausgiebig erörtert wird. Ein Glossar beschließt die Arbeit. Beachtung verdient u. a. auch der hergestellte Zusammenhang des Personalcontrollings zur internationalen Rechnungslegung (IFRS).

Das Inhaltsverzeichnis ist recht differenziert, das Stichwortverzeichnis dagegen knapp gehalten. Über 70 Abbildungen und Tabellen sowie eine übersichtliche Textgestaltung erleichtern das Lesen. Hervorhebungen usw. betonen Wesentliches und Wichtiges. Aus diesen und weiteren Aspekten ist der Band lesefreundlich gestaltet.

Leseprobe (letzter Zugriff am 09.08.16)

Schlagworte zum Thema:  Personalcontrolling, Biel, Literaturforum

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