25.04.2017 | "Ehrliche" Kostenbetrachtung

Was kostet Compliance-Management?

Kosten von Compliance-Managementsystemen "ehrlich" kalkulieren
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Kosten für den Aufbau, die laufenden Anpassungen und die regelmäßigen Audits eines Compliance-Managementsystems sollten auf ihre Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden. "But if you think Compliance is expensive, try non-Compliance".

Wer als Manager im Schadensfall nicht nachweisen kann, dass er alles Mögliche zum Schutz des Unternehmens unternommen hat, der haftet, unter Umständen sogar mit seinem Privatvermögen. "Alles Mögliche" bedeutet eine strukturierte Unternehmensführung (Governance), den sicheren Umgang mit Risiken (Risikomanagement) und die Befolgung interner und externer Vorgaben (Compliance).

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Kostenarten beim Aufbau und der Pflege eines Compliance-Managementsystems

Die Größe des Unternehmens bestimmt die Komplexität des Schutzsystems. Je größer ein Unternehmen ist, desto umfangreicher sind die Regelungen dazu. Kleine Unternehmen können auch mit einfachen Festlegungen sehr gut zurechtkommen.

Es lassen sich mindestens 4 Kostenarten unterscheiden:

  • Beratungskosten,
  • Personalkosten,
  • Ausbildungskosten,
  • Sachkosten.

Diese fallen je nach Stand und Entwicklung eins Compliance-Managementsystems in unterschiedlicher Höhe an.

"Ehrliche" Kostenbetrachtung des Compliance-Managementsystems

Die Kosten für das Compliance-Management lassen unterschiedlichen Phasen zuordnen:

  1. Prüfung der Notwendigkeit eines CMS,
  2. Aufbau des Systems,
  3. laufende Anpassungen,
  4. regelmäßige Prüfungen,
  5. weitere Maßnahmen.

Eine "ehrliche" Kostenbetrachtung des Compliance-Managementsystems zeigt Ihnen der Haufe Fachbeitrag "Kosten von Governance, Risikomanagement und Compliance (GRC) erfassen und bewerten".

Schlagworte zum Thema:  Compliance-Management, Kostenanalyse

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