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| Verletzungsgefahr

Das kann ins Auge gehen

Wichtig: Auch beim Aufräumen Schutzbrille auf lassen!
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Schutzbrille kann nur schützen, wenn sie auf der Nase und gut sitzt. Außerdem ist es oft wichtig, sie erst dann abzusetzen, wenn der Arbeitsplatz aufgeräumt ist. Warum ist das so und wovor sollte man die Augen unbedingt schützen?

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Rund 90 % aller Eindrücke werden über die Augen wahrgenommen. Da ist es gut, dass das Auge mit Selbstschutzmechanismen ausgestattet ist. Augenlider und Tränenflüssigkeit schützen das Auge vor vielen Einwirkungen von außen. Fliegt etwas auf uns zu, schließen sich die Lider reflexartig.

Doch nicht immer funktioniert dieser Schutzmechanismus und nur manchmal gelingt es mit Hilfe der Tränenflüssigkeit einen Fremdkörper aus dem Auge zu spülen.

Gefahren fürs Auge: Fremdkörper, Flüssigkeiten, Funken und Strahlen

Gefahren für die Augen lauern bei unterschiedlichsten Tätigkeiten. Dazu gehören u. a.

  • Splitter beim Schleifen, Sägen oder Bohren,
  • Spritzer von Gefahrstoffen, Reinigungsmitteln, Säuren, Laugen oder heißen Flüssigkeiten,
  • Funken beim Flexen oder Schweißen,
  • UV- oder Laserstrahlen.

Metallsplitter können das Auge ernsthaft verletzen

Gerade bei der Metallbearbeitung sollte man die Schutzbrille nicht zu früh absetzen. Auch beim Saubermachen des Arbeitsplatzes können Metallsplitter ins Auge gelangen und es ernsthaft verletzen. Dann kann nur noch der Augenarzt helfen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) hin.

Augenverletzungen sind äußerst schmerzhaft

Wer schon einmal eine Verletzung am Auge hatte, weiß, wie sehr das schmerzt. Damit schützt sich das Auge und macht auf die Bedrohung für das Sehvermögen aufmerksam. Auch wenn der Augenarzt z. B. einen Splitter aus dem Auge bohren muss, können extreme Schmerzen auftreten.

Bereits kleine Verletzungen können schlimme Entzündungen verursachen

Besonders schlimm für das Auge sind Verätzungen. Hornhauttrübungen oder Verwachsungen sind meist nicht mehr reparabel. Aber auch bereits kleinste Verletzungen können dazu führen, dass Keime ins Auge eindringen und es zu einer schweren Entzündung kommt.

Schutzbrille tragen und bei Verletzungen sofort zum Augenarzt

Mit Verletzungen am und vor allem im Auge ist nicht zu spaßen. Das kann im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. Deshalb besser immer eine gut anliegende Schutzbrille tragen und beim Verdacht auf eine Augenverletzung direkt zum Augenarzt gehen.

Prävention von Augenverletzungen - Mitarbeiter unterweisen

Mitarbeiter müssen immer wieder auf Gefahren hingewiesen und darin geschult werden, wie sie sie sich mit Persönlichen Schutzausrüstungen schützen können. Der Haufe-Foliensatz PSA: Augenschutz bietet eine gute Grundlage für die notwendigen Unterweisungen.

Haufe Online Redaktion

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