Weniger aber noch zu viele Schadstoffe
Dass Umweltschutz bis ins Detail konsequent sein muss, zeigt sich an den kleinen Kommunikationsgeräten ganz deutlich. Jedes Gerät wiegt nur rund 120 Gramm. Die Schadstoffe darin fallen gewichtsmäßig kaum auf. Doch die Summe macht’s. Jährlich werden zig Millionen Handys verkauft und zig Millionen werden weggeworfen. Einfach so, in den Müll. Das ist eine Verschwendung von Rohstoffen, aber in vielen Ländern bedeutet das auch eine Gefahr für Leib und Leben. Betroffen sind die Mitarbeiter in Entsorgungsunternehmen, aber auch die Menschen allgemein, wenn die Schadstoffe ins Trinkwasser gelangen.
Grüne Produkte für umweltbewusste Nutzer
Umweltschutz ist schon lange ein globales Thema. Nur weil es in Deutschland kaum das Trinkwasser gefährden kann, sollte man sein Handy trotzdem sauber entsorgen. Weltweit werden nur acht Prozent aller Handys und Smartphones sachgerecht entsorgt. Viel zu wenig. Hier ist der Nutzer gefordert, der auf der anderen Seite bereits darauf Wert legt, dass die Produkte „grüner“ werden. Mit Erfolg, wie die Studie von iFixit und Healthy Stuff zeigt.
Öffentlicher Druck sorgt für Verbesserung
Die wenigsten Schadstoffe verbaut aktuell Samsung in seine Geräte. Apple hat in Sachen Schadstoffreduzierung in der letzten Zeit auch deutlich zugelegt, wie sich in den Ergebnissen der einzelnen iPhone-Generationen zeigt. Sicherlich haben negative Schlagzeilen und der öffentliche Druck dazu beigetragen, dass die führenden Firmen in Sachen Umweltschutz achtsamer geworden sind.
Neuere Produkte werden besser
Für die Untersuchung wurden 36 Handys und Smartphones von unterschiedlichen Herstellern in ihre Einzelteile zerlegt und auf Stoffe wie Blei, Quecksilber, Brom, Chlor, Kadmium, Zinn, PVC und gesundheitsschädliche Flammschutzmittel geprüft.
Am wenigsten Schadstoffe hatte ein Modell, das in Deutschland nicht erhältlich ist, das Motorola Citrus. Auf Platz zwei landete das iPhone 4S. Das neue Modell, das iPhone 5 kam auf den fünften Platz, das Samsung S3 auf den neunten. Das weitaus ältere Modell iPhone 2G belegte dagegen den letzten Platz.
Die ausführlichen Studienergebnisse gibt’s auf Englisch bei iFixit .
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