Tanzen in der Mittagspause
Um 12 Uhr mittags geht es los. Es wird getanzt, zwanglos geplaudert und nebenbei werden kleine Häppchen verspeist. Pünktlich nach einer Stunde wird es wieder ruhig. Der Lunch-Beat ist vorbei, alle gehen zurück an ihre Arbeitsplätze. Die gute Stimmung nehmen sie mit.
In über 40 Städten in Europa finden die Veranstaltungen bereits statt. Auch in den USA, Kanada, Südafrika und Asien gibt es zunehmend Anhänger der neuen, trendigen Bewegung. Wer einmal dabei war, will mehr davon. Die Partys finden mittlerweile in den meisten Städten wie Berlin, Osnabrück, Frankfurt oder Karlsruhe einmal pro Monat statt. Die Tänzer werden stetig mehr.
Tanzen gehen in der Mittagspause
Die tanzende Mittagspause findet entweder im Unternehmen statt oder in der Stadt in einem Club. Im Betrieb ist allerdings der Weg kürzer und die Pausenzeit kann voll genutzt werden. Und der Aufwand dafür ist gar nicht so groß.
Regeln für den Lunch Beat
Insgesamt gibt es zehn Regeln, die eingehalten werden müssen. So will es die Initiatorin von Lunch Beat, Molly Ränge. Dazu gehört unter anderem:
- Wer das erste, zweite, dritte oder vierte Mal dabei ist, muss tanzen.
- Beim Lunch Beat wird nicht über den Job gesprochen.
- Der Lunch Beat dauert maximal 60 Minuten und findet zur Mittagszeit statt.
- Bei jedem Lunch Beat gibt es einen DJ und ein Mittagessen.
- Wasser gibt es umsonst.
- Alkohol und andere Drogen sind unerwünscht.
Vorteile der etwas anderen Mittagspause
Die Mitarbeiter sind begeistert und die Chefs lassen sich überzeugen, wenn Experten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes folgenden Nutzen vom Tanz um die Mittagszeit bestätigen:
- Man macht etwas vollkommen anderes.
- Man denkt nicht an die Arbeit.
- Man bewegt sich. Das bringt die Produktivität wieder in Schwung.
- Der informelle Austausch belebt das Betriebsklima positiv.
- Das Miteinander wird gefördert.
- Entspannung und gute Laune steigern die Kreativität.
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