Gesunder Lebensstil erhöht die Lebenserwartung
In Studien wurden bisher immer nur einzelne Faktoren betrachtet, wenn es darum ging, welches Gesundheitsverhalten Menschen gesund alt werden lässt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Michigan, USA, erstmals nachgewiesen, wie sich mehrere für die Gesundheit wichtige Verhaltensweisen zusammen auswirken und zwar auf die Lebenserwartung allgemein als auch auf die Lebenserwartung ohne körperliche Einschränkungen. An der Studie hatten 14.000 Personen teilgenommen, wie das Max-Planck-Institut für demografische Forschung berichtet.
Lebenserwartung steigt durchschnittlich um 7 Jahre
Die Ergebnisse der Studie belegen, dass Menschen, die nicht rauchen, nicht übergewichtig sind und nur mäßig Alkohol konsumieren, eine 7 Jahre höhere Lebenserwartung haben als der Durchschnitt der Bevölkerung. Und das meist in einer guten gesundheitlichen Verfassung.
Gesunde Lebensweise kann das Leben bis zu 12 Jahren verlängern
Am deutlichen sind die Unterschiede beim Vergleich der risikoreichsten und der risikoärmsten Gruppe. Letztere zeichnet sich dadurch aus, dass die Personen nie übergewichtig waren, noch nie geraucht haben und nur mäßig trinken. Männer aus dieser Gruppe leben im Schnitt 11 Jahre und Frauen sogar 12 Jahre länger.
Auch nur einzelne Risikofaktoren machen krank und verkürzen das Leben
Die Wissenschaftler haben die Studiendaten auch einzelnen nach den drei Risikofaktoren analysiert. Dabei zeigte sich, dass
- Rauchen mit einem früheren Tod einhergeht. Allerdings trägt es nicht dazu bei, dass Raucher körperlich mehr Jahre als die durchschnittliche Bevölkerung beeinträchtigt sind.
- Auch Übergewichtige sterben früher. Außerdem müssen sie damit rechnen, längere Zeit ihres Lebens körperlich eingeschränkt zu sein.
- Und auch bei einem hohen Alkoholkonsum verringern sich die Lebensdauer sowie die Zahl der gesunden Jahre.
-
Ist der Arbeitgeber zur Getränkeversorgung am Arbeitsplatz verpflichtet – wenn ja, wann?
1.887
-
Bildschirmbrille: Fragen und Antworten
1.282
-
ISO 3941:2026: Neue Brandklasse L für Lithium-Brände
626
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Pflicht oder freiwillig?
577
-
Wiedereingliederung - was ist zu beachten?
5561
-
Arbeitsstättenverordnung: Wann ist ein Pausenraum Pflicht?
289
-
Drei-Schicht-System: Grundlagen, Funktionsweise und Arbeitsschutz
167
-
Wenn ein Mitarbeiter nachts nicht mehr arbeiten darf
155
-
Was tun, wenn der Frosch nicht verschwinden will
129
-
Wutausbrüchen am Arbeitsplatz souverän begegnen
123
-
Ikea führt „Stille Stunde“ deutschlandweit ein
14.07.2026
-
Erfolgreich BEM-Gespräche führen
13.07.2026
-
Gefahrstoffverordnung 2025: Strengere Regeln für den Umgang mit Asbest
09.07.2026
-
Wie Unternehmen sich besser auf den Klimawandel vorbereiten können
06.07.2026
-
BAuA-Handbuch Gefährdungsbeurteilung: Alle Neuerungen im Überblick
03.07.2026
-
KI am Arbeitsplatz: Chancen und Herausforderungen
24.06.2026
-
Wie KI Hautschäden schneller erkennt und verhindert
15.06.2026
-
Neue Biomonitoring-Methode deckt Phthalat-Belastungen auf
10.06.2026
-
Wie Geräusche die Arbeitsleistung beeinflussen
05.06.2026
-
Was Unternehmen jetzt zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten wissen müssen
03.06.2026