Wie familienfreundlich ist Ihr Unternehmen?
Der kostenlose Online-Check stammt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Dort geht man davon aus, dass Unternehmen rund 40 % mehr Rendite, z. B. durch geringere Fehlzeiten und einen schnelleren Wiedereinstieg nach der Geburt eines Kindes erzielen könnten, wenn sie sich mehr für Familienfreundlichkeit einsetzen würden.
Personalmanager checken das eigene Unternehmen
Der Check richtet sich an Personalmanager und Beschäftigte mit Personalverantwortung. Diese können anhand der Fragen und Ergebnisse die Familienfreundlichkeit ihres Unternehmens bewerten. Dabei werden 5 Bereiche betrachtet:
- Unternehmensziele/grundlegende Werte,
- interne und externe Kommunikation,
- familienfreundliche Arbeitsbedingungen/Arbeitsorganisation,
- neue Zielgruppen/Lebensphasenorientierung sowie
- Führungsverhalten/Management.
Am Ende des Selbst-Tests gibt es konkrete Verbesserungsvorschläge.
Arbeitszeitmodelle auf dem Prüfstand
Bei den Arbeitsbedingungen bzw. der Arbeitsorganisation geht es u. a. darum, ob und in welchem Umfang
- flexible Jahres- oder Lebensarbeitszeit,
- flexible Tages- oder Wochenarbeitszeit,
- Vertrauensarbeitszeit oder
- Home Office/Telearbeit
angeboten werden.
Werden Bedarf und Bedürfnisse berücksichtigt?
Außerdem soll bewertet werden, ob im Unternehmen
- informelle Arbeitszeit- oder Anwesenheitserwartungen verbreitet sind, wie z. B. Meetings außerhalb der vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten,
- individuelle Bedürfnisse in der Termingestaltung berücksichtigt werden, wie z. B. in Bezug auf Fortbildungen oder Schulferienplanung,
- verbindliche Vertretungsregelungen z. B. bei Elternzeiten vorhanden sind.
Familie meint mehr als Vater, Mutter, Kind
Ein Blick auf mögliche Zielgruppen zeigt, dass neben den Lebensphasen auch andere Faktoren eine Rolle spielen. So werden beim Check berücksichtigt:
- Mütter bzw. Väter mit minderjährigen Kindern sowie
- Beschäftigte mit Pflegeaufgaben bzw.
- in beruflichen Qualifizierungsphasen sowie
- mit Ehrenamt oder sonstigen privaten Verpflichtungen.
-
Bildschirmbrille: Fragen und Antworten
1.590
-
Wiedereingliederung - was ist zu beachten?
9381
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Pflicht oder freiwillig?
665
-
Arbeitsstättenverordnung: Wann ist ein Pausenraum Pflicht?
276
-
Weniger Sicherheitsbeauftragte: Neuer Schwellenwert beschlossen
200
-
Was tun, wenn der Frosch nicht verschwinden will
197
-
Drei-Schicht-System: Grundlagen, Funktionsweise und Arbeitsschutz
180
-
Wenn ein Mitarbeiter nachts nicht mehr arbeiten darf
175
-
Wie viele Schritte soll man am Tag gehen
1453
-
Dürfen Mitarbeiter frei bestimmen, wie sie ihre Pause verbringen?
124
-
Aktualisierung DGUV Information 205-040: Brandschutz Prüffristen
29.04.2026
-
Welttag Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2026
28.04.2026
-
Digitale Prävention: Vorausschauende Sicherheit mit KI und AR
27.04.2026
-
Was die Cannabis-Legalisierung brachte
20.04.2026
-
KI im Bauwesen und ihre Folgen für den Arbeitsschutz
16.04.2026
-
DGUV Regel 115-401: Neue Regeln für Büroarbeitsplätze
15.04.2026
-
Elektromagnetische Felder: DGUV Vorschrift 15 außer Kraft
14.04.2026
-
Muskuloskelettale Erkrankungen: Hauptursache für Fehlzeiten
13.04.2026
-
Aachener Modell: Gewaltprävention im Betrieb
09.04.2026
-
Quiet Cracking: Ursachen und was Führungskräfte tun
08.04.2026