Tipps für Autofahrten im Hochsommer
Dank moderner Technik sieht man heute kaum ein Auto, das wegen einer Panne liegen geblieben ist. Das war früher anders, vor allem im Sommer: Überhitzte Autos und kochende Kühler waren Hauptprobleme, wenn man in einen Stau kam oder die Alpen überquerte. Gleich Mahnmalen standen die dampfenden Autos am Straßenrand. Wer heute wohlklimatisiert über die Autobahn rauscht, kann sich das kaum mehr vorstellen.
Tipp für Autofahrten im Hochsommer: Wasser an Bord für jeden
Wasser an Bord ist bei einer Autofahrt in großer Hitze so wichtig wie Benzin im Tank, so Stefan Markus vom Malteser Hilfsdienst. Denn wer im Stau hängen bleibt, weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis der Verkehr wieder rollt.
Feuchte Tücher, Klimaanlage und Sonnenschutzmatten versprechen Abkühlung bei Hitze
Die Malteser haben noch weiter Sommertipps für Autofahrer parat.
- Draußen 38 Grad Celsius und im Auto Eisschrank-Temperaturen? Besser nicht. Der Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen sollte nicht zu groß sein, da sonst das Risiko einer Erkältung steigt.
- Bei Fahrten ohne Klimaanlage oder wenn diese ausfällt, helfen Lüften und ein feuchtes Tuch im Nacken.
- Sonnenschutzmatten an den hinteren Fenstern verhindern, dass sich das Wageninnere durch Sonneneinstrahlung zu sehr aufwärmt.
- Cabriofahrer sollten eine Mütze mit Nackenschutz tragen, um einem Sonnenstich vorzubeugen.
- Außerdem sollte man öfter eine Pause machen, denn Wärme macht müde. Dadurch steigt das Unfallrisiko.
- Wer blutdrucksenkende Medikamente einnimmt, sollte überprüfen lassen, ob er sie besser in den heißen Monaten reduziert, denn Wärme senkt den Blutdruck. Zusammen mit Medikamenten kann er zu stark abfallen und zu Müdigkeit führen.
Noch ein Tipp für Autofahrten im Hochsommer: Frische des frühen Morgens nutzen
Fahren Sie lange Strecken wenn möglich am frühen Morgen oder in der Nacht, denn da ist es nicht so heiß.
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