Die GDA Starthilfe will zu mehr Bewegung im Arbeitsalltag motivieren. Bild: Corbis

Die Starthilfe der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) verspricht einen Motivationsschub für mehr Bewegung. Per E-Mail kann man sich 6 Termine zuschicken lassen, die einen daran erinnern, sich im Job bewusster zu bewegen.

Der Einstieg in das kleine Programm ist ganz einfach. Man gibt auf der Startseite der Starthilfe seine E-Mail-Adresse ein und erhält nach kurzer Zeit eine E-Mail mit je einem Tipp für die kommenden 6 Wochen. Einfach die Termine anklicken und schon werden sie in den Kalender übernommen. Und dann?

Reicht die 6-wöchige Begleitung?

In der E-Mail heißt es, dass man nun 6 Wochen begleitet wird. Dabei soll es um Ziele wie ein rückengerechter Arbeitsplatz mit Unterstützung des Arbeitsgebers oder mehr Aktivitäten und Bewegung zur Steigerung der körperlichen Belastbarkeit gehen. Auch arbeitsbedingte Belastungen und persönliche Stressfaktoren sollen erkannt und idealerweise vermindert werden. Dafür gibt es zu den verschiedenen Themenbereichen Informationen. Doch reicht das?

Zu jedem Termin gibt es Hintergrundinformationen und Empfehlungen

Zusätzlich zu den Hintergrundinformationen gibt es Empfehlungen, was sich tun lässt, damit der Rücken, die Muskeln und Gelenke gesund bleiben. Umgesetzt hat man sie allerdings dann noch lange nicht.

„Bewegungs-Starthilfe“ fehlen Bewegungsimpulse mit Aufforderungscharakter

Beim Selbstversuch mit dem Tool kam spontan der Wunsch auf nach echten Bewegungsimpulsen mit sofortigem Aufforderungscharakter. Nur Informationen und Empfehlungen online zu lesen erscheint als „Bewegungs-Starthilfe“ wenig motivierend.

Unser Tipp zur GDA-Starthilfe

Nutzen Sie die 6 GDA-Termine und gehen Sie nach dem Lesen der Informationen und Empfehlungen 10 Minuten an der frischen Luft spazieren oder „erklimmen“ Sie mindestens 4 Stockwerke per Treppe.

Schlagworte zum Thema:  Gesundheitsförderung, Bewegung

Aktuell
Meistgelesen