Strategien und Maßnahmen großer Unternehmen lassen sich nicht einfach auf kleine und mittlere Unternehmen übertragen. Wie muss ein BGM in KMU aufgebaut werden, damit es erfolgreich ist?

Grundsätzlich begegnen KMU denselben Herausforderungen wie große Unternehmen. Hohe Fehlzeiten, Langzeiterkrankungen, Rückenprobleme und psychische Erkrankungen machen auch vor kleinen und mittelständischen Betrieben nicht halt. Doch trotz der offensichtlichen Dringlichkeit, etwas für die Gesundheit der Mitarbeiter zu tun, sind die Hürden für KMU vergleichsweise hoch.

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Hürden für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement in KMU besonders hoch

Der Vorrang des Tagesgeschäfts, fehlende finanzielle und personelle Ressourcen oder auch das fehlende Wissen zur Umsetzung des Themas "Gesundheit" im Betrieb" sind typische Argumente, mit denen sich die Verantwortlichen der Thematik entziehen und die es zunehmend schwierig machen, die Entscheider zur Ein- und Durchführung eines BGM zu überzeugen. Darüber hinaus gibt es weitere, strukturelle und organisatorische Besonderheiten von KMU, die die Ein- und Durchführung eines BGM betreffen.

BGM in kleinen und mittleren Unternehmen - das "Unternehmermodell" könnte ein Weg sein

Das BGM hat viele Schnittstellen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, z. B. bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen oder der ergonomischen, gesundheitsförderlichen Gestaltung der Arbeitsplätze. Für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten bieten die Berufsgenossenschaften (BG) das sog. "Unternehmermodell Arbeits- und Gesundheitsschutz" an, das den Unternehmer bei der Organisation des Arbeitsschutzes im Betrieb unterstützen soll. Dieses Modell ist besonders für KMU interessant. Wie man hier vorgeht, lesen Sie im Haufe-Beitrag BGM in kleinen und mittleren Unternehmen.

Schlagworte zum Thema:  Betriebliches Gesundheitsmanagement, KMU