19.04.2016 | Betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Gesundheitsbericht - woher bekommt man die relevanten Informationen?

Die Präsentation der Ergebnisse gehört zum Gesundheitsbericht dazu
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Gesundheitsbericht ist ein Instrument des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Er unterstützt Entscheidungsträger im Unternehmen, zielgerichtete Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu ergreifen, wenn er gut gemacht ist. Und das hängt von den richtigen Informationsquellen ab.

Der Gesundheitsbericht stellt eine systematische Berichterstattung des Gesundheits- und Krankheitsgeschehens und von Belastungsschwerpunkten im Unternehmen dar. Er setzt sich aus internen und externen Datenquellen zusammen.

Wichtige Informationsquellen für den Gesundheitsbericht

Folgende Informationsquellen lassen sich nutzen:

  • Unfallanzeigen und Anzeigen über Berufskrankheiten,
  • betriebsärztliche Daten,
  • Arbeitsplatz- und Personalinformationen,
  • Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilungen.

Die folgenden Informationen können zusätzlich erhoben werden:

  • Mitarbeiter-Befragung (Arbeitsbelastungen und Gesundheitszustand), arbeitsmedizinische Untersuchungen (zusätzliche betriebsärztliche Basisuntersuchungen),
  • externe Gefährdungs-Ermittlungen (Experten-Urteil zur Gefährdung und Belastung an Arbeitsplatz-Typen).

Achtung: Bei der Datenerhebung für den Gesundheitsbericht und die Datenanalyse ist die Einhaltung des Datenschutzes erforderlich.

Kein rechtlicher Rahmen für Gesundheitsberichte

Eine rechtliche Grundlage gibt es nicht. Es ist eine freiwillige Leistung, die leider eher im Rahmen von Marketingmaßnahmen gerne angeboten wird.

Weitere Informationen zum Gesundheitsbericht

Wer mehr zum Gesundheitsbericht erfahren möchte, bekommt weitere Informationen  im Lexikonstichwort "Gesundheitsbericht".

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Schlagworte zum Thema:  Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsmanagement

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