Präventionsgesetz trifft Realität
Unterschiedliche Blickwinkel
Die zahlreichen Referenten der Fachtagung „Das neue Präventionsgesetz“ informierten die Teilnehmer über das im letzten Jahr vom Bundestag beschlossene, neue Gesetz zur Prävention und Gesundheitsförderung. Beleuchtet wurde das Präventionsgesetz aus vier Blickwinkeln:
- Wissenschaft,
- Praxis,
- Wirtschaft und Wirtschaftlichkeit sowie
- Sozialsysteme & Politik.
Deutlich wurde, dass das Präventionsgesetz erst so langsam in der Praxis ankommt bzw. noch ankommen wird. Viele von Gesetzgeber vorgesehene Schritte wie die nationale Präventionsstrategie und die darauf aufbauenden Landesrahmenempfehlungen sind nur teilweise fertig. Und welche Wirkungen die seit Anfang Januar geltenden umfangreicheren Möglichkeiten der Krankenkassen zur Unterstützung der betrieblichen Gesundheitsförderung haben werden, ist ebenfalls noch nicht abzusehen.
Erfolgreiche Fachtagung
Die rund 130 Gäste der Fachtagung konnten nicht nur in Vorträgen, sondern auch in Podiumsdiskussionen sowie einem Workshop an beiden Tagen neue Impulse sammeln, Erfahrungen austauschen sowie Kontakte knüpfen.
Verbandsreferentin Irene Hausmann zieht insgesamt ein positives Resümee der diesjährigen BGM-Fachtagung: „Vor fast einem Jahr verabschiedet, hat das neue Präventionsgesetz bisher nur zaghafte Auswirkungen in der Praxis mit sich gebracht. Viele BGM-Akteure aber auch Unternehmen wünschen sich konkrete Erfahrungswerte oder Best-Practice-Beispiele als Handlungshilfen. Dies haben wir aufgegriffen und viel positives Feedback erhalten, so dass wir es tatsächlich geschafft haben, unserer Leuchtturm-Funktion gerecht zu werden, indem wir gleichwohl informiert und sensibilisiert, als auch konkretisiert haben – mit praktischen Beispielen für den Arbeits- und Lebensalltag.“
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