Recherche für eine Biografie

Ein Steuerpflichtiger, der an einer Biografie über das Leben und Wirken seines Vaters arbeitet, aber sonst nicht weiter schriftstellerisch tätig ist bzw. werden möchte, kann die Recherchekosten nicht steuerlich absetzen.

Keine anzuerkennende schriftstellerische Tätigkeit

Der Kläger in dem Streitfall arbeitete an einer Biografie über seinen Vater, der vor und nach dem Zweiten Weltkrieg u.a. als Schauspieler, Regisseur und Filmeditor tätig war. Hierfür entstanden ihm Recherchekosten, die er als Verluste steuerlich geltend machen wollte. Das Finanzamt und schlussendlich auch das FG Rheinland-Pfalz erkannten seine Verluste jedoch nicht an. Weder überzeugte das Buchkonzept, noch konnte eine Gewinnerzielungsabsicht festgestellt werden.

FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 18.9.2019, 3 K 2083/18, veröffentlicht am 13.11.2019

Schlagworte zum Thema:  Betriebsausgaben, Arbeitnehmerbesteuerung