| Selbstanzeigen 2015

Weiterhin viele Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern in Deutschland

Immer noch viel Schwarzgeld im Ausland
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch nach der Verschärfung der Regeln gegen Steuerbetrug zu Jahresbeginn gehen bei den deutschen Finanzbehörden mehr Selbstanzeigen als angenommen ein.

In den ersten sechs Monaten hätten sich, 10.512 Deutsche, die Schwarzgeld im Ausland hatten, selbst beim Finanzamt angezeigt, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Daten der 16 Länder-Finanzministerien.

"Das ist viel, und viel mehr als zu erwarten war", sagte der Vorsitzende der Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, der Zeitung. Im vergangenen Jahr hatten die Finanzämter den Rekordwert von bundesweit rund 40.000 Selbstanzeigen registriert. Der anhaltend starke Strom an Anzeigen zeigt nach den Worten Eigenthalers, "wie groß das Problem mit Schwarzgeld im Ausland war und ist". Die meisten Selbstanzeigen gab es demnach weiterhin in den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.

Seit Jahresanfang bei der strafbefreienden Selbstanzeige verschärfte Regelungen (Einzelheiten im Top-Thema "Verschärfung der Selbstanzeige nach § 371 AO").

Schlagworte zum Thema:  Steuerstrafrecht, Selbstanzeige, Steuerhinterziehung

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