Awo Frankfurt verliert rückwirkend Gemeinnützigkeit
Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet. Der Verein muss nun Steuern nachzahlen und darf keine Spendenquittungen mehr ausstellen. Bei der Awo-Affäre geht es um Betrug in Millionenhöhe. Gegen ehemalige Funktionäre wird ermittelt.
"Die Verantwortung für den Verlust der Gemeinnützigkeit und die damit verbundene Nachzahlung liegt klar bei der ehemaligen Geschäftsführung um Jürgen Richter", sagte Vorstandsvorsitzender Steffen Krollmann der Mitteilung zufolge. "Wir haben mit unserem Sanierungskurs alle Schritte unternommen, um diese Missstände zu beseitigen."
Neuberechnung der Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer
Der Verband wird für die betroffenen Jahre steuerlich wie ein Wirtschaftsunternehmen behandelt, damit erhöht sich die Steuerlast. Die Nachzahlung setzt sich laut Awo aus der Neuberechnung der Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer zusammen. Eine Summe wurde nicht genannt, es handele sich bei der Nachforderung aber um einen Betrag, den der Verband "aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage und der vorgenommen Rückstellungen" stemmen könne.
Jahre nach 2017 in Prüfung
Wie es für die Jahre nach 2017 aussieht, ist einem Awo-Sprecher zufolge offen. 2018 und 2019 seien «in Prüfung». Man gehe davon aus, dass die Entscheidung ausfalle wie für 2014 bis 2017. Die Steuererklärung für 2020 sei derzeit in Arbeit.
-
Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019 bis 2025
2.761
-
Begünstigte Versicherungsverträge vor dem 1.1.2005 in Rentenform
1.5882
-
Umsatzsteuer 2026: Wichtige Änderungen im Überblick
656
-
Neuregelung des häuslichen Arbeitszimmers und der Pauschalen ab VZ 2023
581
-
Atypische Kapitalauszahlung aus einer betrieblichen Altersversorgung
549
-
Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen
542
-
Feststellung des Grades der Behinderung für zurückliegende Zeiträume
492
-
Neue Bagatellgrenzen für betrieblich genutzte Grundstücksteile
4642
-
Behinderten-Pauschbetrag auch bei Pflegegrad 4 oder 5
462
-
Anschaffungsnahe Herstellungskosten bei Gebäuden
420
-
Kürzung von Corona-Überbrückungshilfen wegen "unternehmensverbundähnlichem Sachverhalt"
20.05.2026
-
Insolvenzplan als rückwirkendes Ereignis
19.05.2026
-
Geänderte Rechtsprechung zu Überbrückungshilfen nach dem 30.6.2022
13.05.2026
-
Begriff der Betriebsstätte vom BFH geklärt
13.05.2026
-
Freiwillige Zahlung im ersten Zinsmonat
12.05.2026
-
Später vorgelegte Verlustbescheinigung
08.05.2026
-
OVG Münster lässt Berufung gegen Autohaus-Urteil zu
06.05.2026
-
Überbrückungshilfe III NRW ist beihilferechtskonform
29.04.2026
-
Vorabanforderung nur mit erkennbarer Ermessensausübung
22.04.2026
-
Subventionsbetrug bei den Überbrückungshilfen
22.04.2026