Krankenkassen sollen Prämien ausschütten
Angesichts der Rekordreserve der gesetzlichen Krankenversicherung von gut 28 Milliarden Euro im vergangenen Jahr hat Gesundheitsminister Daniel Bahr die Kassen aufgefordert, weitere Prämien an die Versicherten zu zahlen.
Keine Senkung des Beitragssatzes
Es handele sich um das Geld der Versicherten. "Da haben einige Kassen noch erhebliches Potenzial", sagte der FDP-Politiker. Eine allgemeine Senkung des Beitragssatzes lehnte Bahr mit der Begründung ab, dass die finanzielle Situation der einzelnen Krankenkassen sehr unterschiedlich sei.
-
Neuregelung der Familienversicherung: Beitragszuschlag ab 2028
849
-
Sachbezugswerte 2027: Neue Werte für Verpflegung und Unterkunft
4232
-
Rentner im Minijob: Was zu beachten ist
3815
-
Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Arbeitnehmenden
254
-
Vorzeitiges Ende der Elternzeit bei neuer Schwangerschaft
1931
-
Sind Probearbeit und Schnuppertage sv-pflichtig?
93
-
Datenübermittlung: Krankenkassen melden gezahlte Beiträge an das Finanzamt
88
-
RV-Beitragsgruppenschlüssel 0 bei Minijobbern
84
-
Unbezahlter Urlaub: Krankenversicherung und Meldungen
76
-
Freiwillige Krankenversicherung: Rückwirkende Berichtigung der Beitragsberechnung
67
-
Gefälschte Vorversicherungszeiten führen zum Verlust der GKV-Mitgliedschaft
15.09.2026
-
Sachbezugswerte 2027: Neue Werte für Verpflegung und Unterkunft
11.09.20262
-
Pflegegrad-Schwellen: Spareffekt nur halb so groß wie geplant
07.09.2026
-
Digitaler Wandel: Wie Telepflege und ePA die Versorgung sichern sollen
03.09.2026
-
Rentenversicherung erwartet Beitragsanpassung ab 2028
17.08.2026
-
Kabinett beschließt Frühstartrente
14.08.2026
-
Millionenverluste bei Krankenkassen durch riskante Fondsanlagen
07.08.2026
-
Neuregelung der Familienversicherung: Beitragszuschlag ab 2028
03.08.2026
-
Aktuelle Gesetzgebungsverfahren im Sozialwesen
30.07.2026
-
Fristversäumnis beim Krankenversicherungswechsel wird teuer
27.07.2026
Jochen Horstmeier
16.07.2013 14:51 Uhr
Guten Tag,
auch von den gesetzlichen Krankenkassen wurde dei Äüsserung negativ aufgenommen.
http://www.ikk-classic.de/presse/pressemeldungen/bundesweit/aktuell/15072013-ikk-classic-warnt-vor-zusatzbeitraegen.html
Um auf den oben angeführten Punkt zurück zukommen, es ist hier auch innerhalb der KBV zu Verteilungsdifferenzen gekommen, die sich dirket negativ auf die Patienten ausgewirkt haben.
Weiter ist natürlich anzumerken, das natürlich nicht alle Kassen positiv darstehen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article8106675/23-deutschen-Krankenkassen-droht-die-Insolvenz.html
Es ist natürich klar das es nicht innerhalb von 2 Jahren zu einer positiven Trendwende kommen kann und das es immer noch Kassen gibt die unter der verschäfrtgen beobachtung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen udn das BVA stehen, vergl. dfg v. 27.06.2013 S 6 ff.
Die Gesundheitsausgaben werden natürlich weitersteigen und auch die entsprechenden Leistugnsausgaben der Krankenkassen. Es ist also schon recht töricht aufgrund der bevorstehenden Aufgaben von Prämienausschüttungen zusprechen.
Insbesodnere denn wenn im Bereich der Krankenhausfinanzierung davon auszugehen ist das den Ländern die Puste ausgeht und dieses Bundesweit denn monal von der GKV und PKV geschultert werden muss.
Was immer wieder unerträglich ist das die Politik nichts dazulernt und den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Und das seit 35 Jahren....
Ergo kann und darf kein Geld ausgegeben werden was zur nachhaltigen Sicherung des Gesundheitssystems dient. Juliustürme hin oder her.
MfG
Nicole Skroch
17.07.2013 08:50 Uhr
Hallo Herr Horstmeier,
vielen Dank für Ihre ergänzenden Ausführungen. Auch Ihre Antwort macht deutlich, dass dies Thema nicht mit einer kurzen Aussage abgehandelt ist.
Viele Grüße
Nicole Skroch, Haufe Online Redaktion
Christian Rainer
15.07.2013 12:48 Uhr
Die Krankenkassen und der Gesundheitsfond schwimmen im Geld. Der Minister fordert, weitere Prämien auszuzahlen. Im Gegenzug billigt er jedoch die von der Öffentlichkeit fast unbemerkten Kürzungen bei den Dialyse-Sachkosten. Nach 2002, als diese Erstattungen bereits um über 15 % gemindert wurden, kürzte der Bewertungsausschuss am 1. Juli um 100.000.000, die nächste Stufe folgt 2015 mit weiteren 80.000.000. Bei den Gesunden Prämien ausschütten, bei den Kranken sparen. Was für eine kranke Politik ist das
Informationen zu den Kürzungen gibt es übrigens bei Facebook "Kahlschlag Dialyse".
Nicole Skroch
16.07.2013 11:37 Uhr
Hallo Christian Rainer,
vielen Dank für Ihre interessante Information. Mir steht es natürlich nicht zu, hier Bewertungen abzugeben. Doch diese Tatsache liest sich tatsächlich nicht gerecht und trifft insbesondere Kranke, die es ohnehin schon schwer genug haben.
Viele Grüße
Nicole Skroch, Haufe Online Redaktion