17.01.2013 | Pflegenotstand

Per Gesetz gegen Pflegekräftemangel

Kürzere Ausbildung soll den Pflegeberuf attraktiver machen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Verkürzte Ausbildungen und Förderung sollen Berufe in der Altenpflege attraktiver machen. Dazu hat das Bundeskabinett hat ein Gesetz auf den Weg gebracht.

Am 16.1.2013 wurde in Berlin der Entwurf eines Gesetzes gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege beschlossen. Demnach müssen Pflegehelfer mit Vorerfahrung nur eine auf 2 Jahre verkürzte Qualifizierung absolvieren. Eine 3-jährige Umschulungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit wird wieder eingeführt - das Geld fließt also auch für nicht verkürzte Weiterbildungen.

Initiative gegen den Pflegenotstand

Der Fachkräftemangel werde sich verschärfen, wenn nicht gegengesteuert wird, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Gesetzespläne sind Teil einer umfassenderen Initiative von Bund, Ländern und Verbänden gegen den drohenden Pflegenotstand. Bis 2015 sollen die Ausbildungszahlen jährlich um 10 % gesteigert werden.

Schlagworte zum Thema:  Fachkräftemangel, Pflege, Pflegenotstand

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