Auch Unverheirateten künstliche Befruchtungen ermöglichen
Zur Zeit werde geprüft, wie die entsprechende Richtlinie geändert werden könne, sagte ein Sprecher des Familienministeriums am 17.5.2015 in Berlin. Zuvor hatte eine Sonntagszeitung über die Pläne berichtet.
Zusatzkosten für künstliche Befruchtung bei Unverheirateten
Nach Ansicht der Ministerin sei es nicht mehr zeitgemäß, unverheiratete Paare anders zu behandeln als Verheiratete, betonte der Sprecher. Damit die Förderung ausgeweitet werden kann, müsste Schwesig eine Aufstockung des Etats beim Bundesfinanzministerium durchsetzen. Nach internen Berechnungen des Familienministeriums würden sich die jährlichen Zusatzkosten auf 400 000 Euro belaufen.
Eine künstliche Befruchtung ist teuer. Die Kosten liegen je nach Behandlungsform bei bis zu 4500 Euro.
Krankenkasse zahlt künstliche Befruchtung nur für Ehepaare
Das Bundessozialgericht hatte im vergangenen Jahr entschieden, dass die gesetzlichen Krankenkassen nach aktueller Rechtslage nicht einmal einen Teil des Geldes erstatten dürfen, wenn die Antragsteller nicht verheiratet sind. Ehepaaren zahlen sie Zuschüsse für drei Versuche.
Verheiratete können zudem die staatliche Förderung beantragen. Voraussetzung ist allerdings, dass sich das Bundesland, in dem der Hauptwohnsitz des Paares liegt, mindestens in gleicher Höhe wie der Bund beteiligt. Derzeit machen Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei dieser Kooperation mit. Noch in diesem Jahr soll Berlin hinzukommen.
-
Wie wirkt sich Krankengeld auf die Rente aus?
1.108
-
Urlaub während Krankschreibung: Was ist zu beachten?
942
-
Neue Arbeitsverhältnisse
485
-
Einmalzahlungen und ihre Wirkung auf das Krankengeld
423
-
Entgeltfortzahlung und Krankengeld - unterschiedliche Berechnungen beachten
361
-
Die rechtmäßige Aufforderung durch die Krankenkasse
323
-
Bundeskabinett beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz mit Änderungen
302
-
Widerspruch gegen die Aufforderung der Krankenkasse zur Reha
205
-
Erste Fragen zur neuen AU-Bescheinigung
203
-
Arbeitsunfähigkeit am Ende der Beschäftigung
183
-
Krankenhaus-Report 2026: Mehr als die Hälfte aller stationären Fälle ambulantisierbar
08.05.2026
-
Rentenerhöhung 2026 vom Bundeskabinett beschlossen
05.05.2026
-
Apothekenzahl sinkt weiter – Branche warnt vor Versorgungsengpässen
05.05.2026
-
Mehrheit der Deutschen lehnt Kürzungen bei der Pflegeversicherung ab
04.05.2026
-
Bundeskabinett beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz mit Änderungen
30.04.2026
-
Zwei Drittel der jungen Erwachsenen sprechen mit Chatbots über psychische Probleme
28.04.2026
-
Urteile zur gesetzlichen Unfallversicherung im Überblick
27.04.2026
-
Neue Notfallreform soll Patienten gezielter in passende Versorgung lenken
23.04.2026
-
Mollii Suit: Keine Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung
21.04.2026
-
Transformationsfonds: Erste Fördermittel bewilligt
20.04.2026