Barmer GEK will Arzneimittelausgaben weiter senken
Im ersten Jahr der Markteinführung eines Präparates kann der Hersteller den Preis grundsätzlich selbst festlegen. In diesem Zeitraum wird zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) - orientiert am Zusatznutzen des Mittels - ein Erstattungsbetrag ausgehandelt, der in der Regel deutlich unter dem Preis des Herstellers liegt.
Umsatzschwelle als Kostenbremse bei Arzneimittelausgaben
Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will nun zur Kostendämpfung bei Arzneimitteln eine Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro für ein Präparat im ersten Jahr einführen. Sobald das Mittel diese Schwelle erreicht hat, gilt von diesem Zeitpunkt an rückwirkend der niedrigere Erstattungsbetrag.
Niedrige Umsatzschwelle bei Arzneimitteln
Straub sagte nun: «Eine Schwelle bei 250 Millionen Euro würde bedeuten, dass von den 36 neuen Wirkstoffen, die im letzten Jahr zugelassen wurden, nur drei unter diese Regelung gefallen wären. Das ist das ein bisschen wenig.» Man sollte die Schwelle besser bei 50 Millionen Euro ansetzen. Dann würden wenigsten 12 der 36 Wirkstoffe unter diese Grenze fallen. «Dann wäre das ein Instrument, das im Blick auf die Gesamtfinanzlage der GKV sinnvoll wäre.»
-
Wie wirkt sich Krankengeld auf die Rente aus?
953
-
Urlaub während Krankschreibung: Was ist zu beachten?
746
-
Neue Arbeitsverhältnisse
537
-
Entgeltfortzahlung und Krankengeld - unterschiedliche Berechnungen beachten
394
-
Einmalzahlungen und ihre Wirkung auf das Krankengeld
364
-
Die rechtmäßige Aufforderung durch die Krankenkasse
278
-
Erste Fragen zur neuen AU-Bescheinigung
246
-
Entgeltfortzahlung statt Kinderkrankengeld für Azubis
223
-
Widerspruch gegen die Aufforderung der Krankenkasse zur Reha
203
-
Erstattung des Verdienstausfalls bei stationärer Mitaufnahme endet
19110
-
Bundesrat gibt Weg frei für Krankenhausreform
27.03.2026
-
PTBS als Wie-Berufskrankheit bei Leichenumbettern
27.03.2026
-
Sozialdatenschutz schützt anonyme Hinweisgeber
27.03.2026
-
Elektronische Krankschreibung führt zu mehr erfassten Fehlzeiten
20.03.2026
-
Kabinett bringt antragsloses Kindergeld auf den Weg
18.03.2026
-
Aktuelle Finanzentwicklung der GKV 2025
17.03.2026
-
Lungenkrebs-Früherkennung ab April Kassenleistung für Risikogruppen
16.03.2026
-
Einigung über sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen erzielt
13.03.2026
-
Ursprüngliche Pflegegradeinstufung bleibt maßgeblich bei Zweifeln
12.03.2026
-
Gericht erkennt Schülerunfall auf Umweg als versichert an
11.03.2026