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Mobilität: Einheimische Arbeitnehmer bleiben lieber sesshaft

Die Arbeitswelt ist heute sehr mobil. Die Globalisierung und die technischen Entwicklungen fördern dies. Doch innerhalb Deutschlands würde nur die Minderheit für den Job pendeln oder umziehen - mit einer Ausnahme, zeigt eine Studie.

Wie eine Befragung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung unter knapp 1400 Berufstätigen ergebn hat, zeigen sich Erwerbstätige mit Migrationshintergrund mobiler und flexibler als ihre einheimischen Kollegen. Jeder vierte Berufstätige (24,2 Prozent) mit Migrationshintergrund ist laut Befragung beruflich mobil, pendelt also eine längere Strecke, übernachtet aus beruflichen Gründen häufig außer Haus oder ist in den letzten drei Jahren über eine größere Entfernung umgezogen. Bei den Menschen ohne Migrationshintergrund zeigt sich nur jeder Sechste (17,6 Prozent) derart flexibel.

Als ein Grund wurde angegeben, dass Menschen mit ausländischen Wurzeln gesellschaftlich aufsteigen wollten und dafür auch bereit seien, weite Strecken zu pendeln oder umzuziehen. Der wirtschaftliche Zwang sei für die Gruppe der Eingewanderten und ihrer Nachkommen zudem stärker - und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt tendenziell schlechter.

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