Das Great Place to Work Institut Deutschland hat Anfang Februar die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2012" bekannt gegeben. Ausgezeichnet wurden über 30 Kliniken und Pflegeeinrichtungen für ihre Leistungen bei der Schaffung einer guten Arbeitsplatzkultur für die Beschäftigten.

Ganz vorn auf der Besten-Liste liegen in diesem Jahr in der Kategorie "Kliniken" die de'ignis-Fachklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen aus Egenhausen in Baden-Württemberg, das DRK-Krankenhaus Teterow aus Mecklenburg-Vorpommern sowie die Schön Klinik Bad Bramstedt aus Schleswig-Holstein. In der Kategorie "Pflege- und Betreuungseinrichtungen" nehmen das Pflegezentrum Steinheim "Mainterrasse" aus Hessen, die St. Gereon Altenhilfe aus Hückelhoven bei Aachen und die Reha Vita Klinik für Gesundheit und Sport aus Cottbus die Spitzenpositionen ein.

"Die Auszeichnung steht für Glaubwürdigkeit, Fairness und Teamgeist. Ein wertschätzender Umgang und verlässliche Arbeitsbedingungen sind gerade im Gesundheitswesen von besonderer Bedeutung, weil sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen, die hohen Anforderungen und Belastungen im Alltag besser zu bewältigen", sagte Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

Vier Sonderpreise

Die Sonderpreise des seit 2006 jährlich durchgeführten Great Place to Work Wettbewerbs "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen" erhielten der Beatmungs- und Pflegedienst FAZMED aus dem thüringischen Sonneberg für „Qualifizierung der Mitarbeiter“, die St. Gereon Altenhilfe für „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, die Caritas Wohn- und Pflegegemeinschaft Seniorenheim St. Josef aus dem bayrischen Hauzenberg für „Gesundheitsförderung der Mitarbeiter“ sowie der Intensiv- und Akutpflegedienst HERO GmbH aus Ortenburg in Niederbayern im Bereich „Ambulante Intensivpflege“.

 

Auswahl der Gewinner

Der Auszeichnung waren ausführliche Befragungen der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Führung, Zusammenarbeit, Anerkennung, berufliche Entwicklung und Gesundheit sowie eine Analyse aktueller Maßnahmen der Personalarbeit vorausgegangen. Insgesamt hatten sich über 120 Kliniken, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie ambulante Dienste an den Untersuchungen beteiligt und einer unabhängigen Überprüfung ihrer Arbeitsplatzkultur durch das Great Place to Work Institut gestellt.