04.04.2013 | Weltgesundheitstag

Tipps zum betrieblichen Gesundheitsmanagement holen

Weltgesundheitstag: Grund genug, sich mit dem Gesundheitsmanagement im eigenen Unternehmen zu beschäftigen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Ein guter Anlass, sich intensiv mit dem Gesundheitsmanagement im Unternehmen auseinanderzusetzen. Anregungen dazu können Personaler auf diversen Veranstaltungen finden - wir zeigen einige der Interessantesten im Überblick.

Die Corporate Health Convention, eine europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie, findet am 23. und 24. April in der Messe Stuttgart bereits zum dritten Mal statt. Neben der Ausstellung von Konzepten für betriebliches Gesundheitsmanagement über ergonomische Arbeitsplatzgestaltung bis zu Bewegungsanreizen und gesunder Betriebsverpflegung zeichnet sich die Messe insbesondere durch das Rahmenprogramm aus.

Hierzu tragen Gesundheits-Netzwerke und Verbände maßgeblich bei: Der Bundesverband Initiative 50 plus stellt unter dem Titel "Mitarbeiter 50 plus – reparaturbedürftig oder leistungsfähig?" sein Konzept einer neuen, lebensphasenorientierte Personalpolitik in den Unternehmen zur Diskussion. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (Inqa) gewährt Einblick in ihr Projekt "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" (Psyga). Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Programm bündelt vorhandenes Wissen, bereitet es für die verschiedenen Bereiche der Arbeitswelt auf und möchte es über Kooperationspartner in die Unternehmen hinein transportieren.

www.corporate-health-convention.de

Werkstattreihe Betriebliches Gesundheitsmanagement, 8. April 2013, Leipzig

Ziel der Werkstattreihe "Betriebliches Gesundheitsmanagement" der Gesundheitsforen Leipzig ist es, Unternehmen und thematisch Interessierten eine Plattform zur Information als auch Kommunikation zu verschiedenen Brennpunktthemen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu bieten. Hierzu werden wissenschaftliche Erkenntnisse mit innovativen Praxisberichten verbunden. Übergeordnetes Ziel ist jedoch die gemeinsame Erarbeitung von handlungsweisendem Wissen für die alltägliche Berufspraxis.
Das erste Seminar "Fördern oder Gefährden? – Kriterien & Analyse von gesunder Führung" widmet sich der Frage, welche Auswirkungen das Führungsverhalten auf die Gesundheit, Motivation und Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen hat. Im Seminar wird durch Anwendung von Messinstrumenten im Selbstversuch eigenes Verhalten reflektiert, subjektive Kriterien gesunder Führung werden erarbeitet.

www.gesundheitsforen.net

Kongress Betriebliches Gesundheitsmanagement, 10. und 11.10.2013, Köln

Die Themen Stress und der Arbeits- und Gesundheitsschutz stehen im Mittelpunkt des MCC – Kongresses „betriebliches Gesundheitsmanagement“ – Der Produktionsfaktor Mensch im Mittelpunkt“ am 10. Und 11. Oktober in Köln. Auf dem für Personalverantwortliche,
Arbeitsschutzbeauftragte, Gesundheitsmanager und Betriebsärzte konzipierten Kongress sollen die aktuellen Gesetzesinitiativen zur Eindämmung der psychischen Überforderung in der Arbeitswelt ("Anti-Stress-Verordnung") und die Gestaltungsspielräume eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements diskutiert werden. Weitere Themen sind der Status Quo des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Deutschland, Programme zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer und lebenslangen Leistungsfähigkeit und ein Ausblick auf die Unternehmenswelt 2030.

www.mcc-seminare.de

Webcast zum Stressfaktor Smartphone, Montag, 8. April 2013, online

Ein kostenloses Webcast zur Frage, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter vor Gesundheitsbeeinträchtigungen durch den Anspruch, ständig erreichbar zu sein, schützen können, bietet die Unternehmensberatung Mercer Deutschland. Anlass des Webcasts ist die neue Mercer-Studie „Stressfaktor Smartphone“, die eine erhebliche Mehrbelastung der Mitarbeiter durch die zunehmende Verschmelzung des Berufs- und Privatlebens festgestellt hat , angetrieben durch den Wunsch nach Mobilität und Flexibilität. Nach den Ergebnissen der Studie sind insbesondere neue Modelle wie "BYOD" ("Bring your own device": die Nutzung privater Geräte für berufliche Zwecke) und mangelnde Regulierung für die negativen Folgen wie Burnout und Präsentismus verantwortlich.
Mit welchen Instrumenten sich feststellen, ob Mitarbeiter durch die Nutzung von Smartphones gestresst sind und wie Unternehmen hier aktiv gegensteuern können wird Professor Volker Nürnberg, Leiter Health Management, Mercer Deutschland GmbH im 60-minütigen Online-Dialog erläutern.

www.mercer.de

Schlagworte zum Thema:  Gesundheit, Seminar, Veranstaltung, Betriebliches Gesundheitsmanagement

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