23.04.2014 | Vergütung

Verdacht auf Gehaltskartell im Silicon Valley

Im Silicon Valley hat der harte Kampf um Talente anscheinend zu geheimen Absprachen unter den Konkurrenten geführt.
Bild: Michael Bamberger

So weit kann es im "War for Talent" kommen: Im Silicon Valley einigten sich Unternehmen wohl darauf, gegenseitig keine Mitarbeiter mehr abzuwerben. Damit wollten sie ein Steigen der Gehälter verhindern, wie "The Wall Street Journal Deutschland" berichtet. Die Arbeitnehmer klagen sich nun ein.

Es sind die Silicon-Valley-Riesen, die sich an den Gehaltsabsprachen beteiligt haben sollen: Sowohl Google als auch Apple, Intel und Adobe Systems sind von der Sammelklage betroffen. Zudem sitzen Pixar und Lucasfilm sowie der Software-Hersteller Intuit mit auf der Anklagebank. Es ginge dabei um drei Milliarden Dollar Schadenersatz für etwa 64.000 Arbeitnehmer, so "The Wall Street Journal".

Facebook stellte sich gegen die Recruting-Absprachen

Wie die Zeitung weiter berichtet, belegen einige Dokumente, dass sich die Manager der konkurrierenden Unternehmen oft abgesprochen hatten, wenn es darum ging, neue Mitarbeiter von der Konkurrenz einzustellen. Auch Facebook sei deswegen angesprochen worden – doch das Unternehmen soll abgelehnt haben, sich an diesen Absprachen zu beteiligen.

Wahrscheinlich sei, dass es zu einer außergerichtlichen Einigung komme, so das Blatt weiter. Gelinge dies nicht, könne sich die eingeklagte Geldsumme verdreifachen.

Schlagworte zum Thema:  Vergütung, Gehalt, Recruiting

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