Corona macht Weihnachtsmänner arbeitslos
Obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Weihnachtsmann offiziell als immun gegen das Coronavirus klassifiziert hat, bekommen die Weihnachtsmänner und -frauen in Deutschland die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen deutlich zu spüren: In diesem Jahr gab es kaum Stellenausschreibungen mit den Titeln Weihnachtsmann, Weihnachtsfrau oder Santa Claus. Rund die Hälfte der insgesamt nur 53 Stellenanzeigen kam von Personaldienstleistern.
Weihnachtliche Berufsprofile mit Kostüm kaum gefragt
Der vor allem bei Studierenden beliebte Saisonjob ist damit als Nebenerwerbsquelle fast vollständig weggefallen. Zum Vergleich: 2019 wurden noch über 485 Jobinserate für das weihnachtliche Berufsprofil veröffentlicht. Die Stellenausschreibungen enthalten außer der Bereitschaft zum Tragen eines Kostüms vor allem diese Anforderungen an Bewerber: Freude am Umgang mit Kindern, rhetorisches Geschick und zeitliche Flexibilität. Viele Auftraggeber zahlen ihren Weihnachtsmännern und -frauen bis zu 20 Euro pro Stunde.
Gestiegene Nachfrage nach Weihnachtsbaumverkäufern
Ganz anders hat sich die Nachfrage nach Weihnachtsbaumverkäufern entwickelt. Für dieses Berufsprofil schrieben die Unternehmen 2020 deutschlandweit über 270 Stellen aus. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet das sogar einen leichten Anstieg der Stellenangebote.
Die Stellenmarktanalyse der weihnachtlichen Berufsprofile wurde durchgeführt von Index Research. Die HR-Spezialisten haben insgesamt 4,1 Millionen Stellenanzeigen aus 451 Printmedien und Online-Jobbörsen, der Bundesagentur für Arbeit sowie rund 78.000 Firmenwebseiten ausgewertet.
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