Service-Fauxpas: Gäste sind gnädiger als gedacht
Demnach ist ein Großteil (77 Prozent) der Gäste grundsätzlich bereit, dem Servicepersonal den einen oder anderen Fauxpas zu verzeihen – aber nur, solange eine grundsätzliche Serviceorientierung zu erkennen ist. Das hat eine "Gastfreundschaftstudie" von Orderbird, einem Anbieter von Kassensystemen für die Gastronomie, herausgefunden.
Wer seine Gäste langfristig an sich binden will, sollte die folgenden Studienergebnisse beachten und in seine Personalentwicklung einfließen lassen.
Fazit 1: Gäste warten maximal 30 Minuten
Gäste lieben schnellen Service. Für 54 Prozent aller Befragten lag die Schmerzgrenze beim Warten auf ein Hauptgericht bei maximal 30 Minuten.
Fazit 2: Gäste geben Gastronomen eine zweite Chance
77 Prozent aller Gäste gaben an, Gastronomen nach einem verpatzten Serviceerlebnis eine zweite Chance zu geben.
Fazit 3: Gäste möchten vom Servicepersonal umsorgt werden
Nichts und niemand bindet Gäste so sehr, wie ein sympathischer Kellner, eine solche Barista oder ein solcher Barmann. 60 Prozent aller Gäste bestätigten, dass ihnen der persönliche Kontakt zum Servicepersonal sehr wichtig ist.
Fazit 4: Gäste lieben I-Pods, I-Pads und I-Phones
Einen Plausch schließt ein I-Pod in der Hand nicht aus. So denkt jedenfalls die Mehrheit aller Gäste: 62 Prozent ziehen die Bestellaufnahme mit einem mobilen Endgerät sogar Stift und Zettel vor. Mobile Bestellaufnahmen beschleunigen unter anderem den Service – und davon profitieren die Gäste.
Fazit 5: Gäste sehen die Digitalisierung als Lösungshelfer
Die Mehrheit aller befragten Gäste glaubt, dass digitale Lösungen Gastronomen bei der Bewältigung grundlegender Herausforderungen unterstützen. Der Großteil der Befragten ist überzeugt, dass durch smarte Services die Zufriedenheit verbessert wird.
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