Männliche Mentoren für Frauenförderung gefragt
Weltweit und auch in Deutschland sieht jede zweite Frau in einer Führungsposition Stagnation und keinen nennenswerten Fortschritt bei der Geschlechterdiversität in der Wirtschaft. Für die Studie hat die Unternehmensberatung Spencer Stuart 2.300 Frauen in Führung befragt. 61 Prozent der Befragten aus Deutschland nannten "überdurchschnittliche Leistung" als auschlaggebend für ihren beruflichen Aufstieg. Viele von ihnen sind der Meinung, dass Frauen noch besser performen müssen als Männer, um herauszustechen.
Mehr als jede dritte weibliche Führungskraft weltweit und in Deutschland ist allerdings überzeugt davon, dass Beförderungen im Wesentlichen vom "Vitamin B" abhängen. Die Studienautoren werten dies als Indiz, dass Frauen verstärkt auf interne Netzwerke setzen sollten.
Kaum Fortschritte bei der Geschlechterdiversität
Die Förderung durch einen männlichen Mentor half in Deutschland jeder dritten Frau, bei 43 Prozent war der direkte Vorgesetzte mit ausschlaggebend. "Immer noch gibt es zu wenige interne Sponsoren, die Frauen coachen und sich im Führungsteam für sie einsetzen. Hier ist auch HR in der Pflicht, die entsprechenden Führungskräfte dafür zu animieren und zu schulen – und das sind aktuell natürlich meist noch Männer“, rät Tanja Svjetlanovic von Spencer Stuart.
Zudem seien Unternehmen gut beraten, standardisierte Prozesse zu implementieren, beispielsweise was das Coaching von weiblichen Führungskräften betrifft, aber auch die rotierende Zuweisung von Aufgaben und Trainings zur Entwicklung von Führungsqualitäten.
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