Schwesig legt Bilanz nach einem Jahr Frauenquote vor
Die Informationen stammen aus einem den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegenden Bericht Schwesigs, der dem Bundeskabinett vorgelegt werden soll.
"Frauenquote wirkt: Mehr Frauen in Führungspositionen"
"Die Quote wirkt", kommentierte Schwesig diese Zahlen. "Wir haben mehr Frauen in Führungspositionen."
Im Mai 2015 war das Gesetz für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen in Kraft getreten. Seit Januar müssen rund 150 große Unternehmen bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat einen Frauenanteil von 30 Prozent erreichen. Wird das nicht erreicht, bleiben die Stühle unbesetzt.
Die Quote gilt für börsennotierte Unternehmen, bei denen der Aufsichtsrat jeweils zur Hälfte mit Vertretern von Anteilseignern und Arbeitnehmern besetzt ist.
Frauen in Führung: Weiterhin Luft nach oben
Auch Schwesigs Fazit nach einem halben Jahr Frauenquote im Sommer war positiv ausgefallen. Bereits damals gab es jedoch kritische Stimmen: Justizminister Heiko Maas merkte etwa an, dass Deutschland bei der Frauenförderung per Quote von einem außerordentlich schlechten Status quo gestartet sei. "Deutschland ist bei Frauen in Führungspositionen internationales Schlusslicht", sagte Maas im Juli.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Quote zwar für Aufsichtsräte, jedoch nicht für Vorstände gilt. Diese bezeichnete Diversity-Expertin Ana-Cristina Grohnert, Mitglied der Geschäftsführung von Ernst / Young (EY), als "mehrheitlich männliche Monokulturen". Eine Studie des Beratungsunternehmens hatte ergeben, dass Ende des ersten Halbjahrs 2016 der Frauenanteil in den 160 größten deutschen Unternehmen gerade einmal bei 6,4 Prozent lag. (Mehr zur EY-Studie und zur Bilanz nach sechs Monaten Frauenquote lesen Sie hier.)
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