Advertorial: Warum Homeoffice nicht genug ist

New Work ist gekommen, um zu bleiben – in allen Unternehmensetagen sorgt das für reichlich Diskussionsstoff. Die neue Arbeitswelt verlangt jetzt nach flexiblen Arbeitsmodellen, bei denen die Angestellten im Mittelpunkt stehen. Und hierbei ist das Homeoffice nicht die Lösung aller Probleme.

New Work und Homeoffice

Vor einem Jahr setzte die Pandemie gänzlich neue Anforderungen an die Arbeitsweise in Unternehmen. Unternehmen wurden damit konfrontiert, radikal umzudenken. Mit dem Ende der Homeoffice-Pflicht stellt sich nun die Frage, welche Veränderungen dauerhaft Einzug in die Unternehmensstrukturen erhalten und wie viel „Business as usual“ zurückkehren darf. Können Unternehmen ohne weiteres zurück zur traditionellen Fünf-Tage-Woche im Büro und war das Homeoffice etwa nur eine Notlösung? Welche Optionen gibt es darüber hinaus?

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Das Homeoffice-Modell sollte keine Notlösung sein

Angestelltenbedürfnisse im Fokus der neuen Arbeitswelt

Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Eine entscheidende Frage für alle Führungskräfte, die engagierte Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter gewinnen und auch langfristig halten wollen. Im sogenannten „War for Talents“ ist eine Auseinandersetzung mit den Präferenzen und Erwartungen der Generation Z und Y unumgänglich. Vor allem junge Talente haben gänzlich unterschiedliche Ansprüche und Vorstellungen, wie sie in Zukunft arbeiten und geführt werden wollen. Ein modernes Führungsverständnis ist somit unumgänglich, um auf den Wandel in der Arbeitskultur reagieren zu können und die besten Talente zu überzeugen.

Für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spielen Flexibilität und Werte bei der Jobauswahl eine weitaus größere Rolle als bei älteren Generationen. Dies bestätigt auch eine Analyse von McKinsey & Company aus dem Jahr 2020: 62 % aller jungen Arbeitskräfte wünschen sich einen erfüllenden Job. Dazu gehört auch mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Laut einer aktuellen Erhebung des Beratungsunternehmens Ernst & Young möchten 81 % der Befragten nicht mehr ausschließlich im Corporate Office arbeiten.

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New Work: Die Bedürfnisse der Angestellten im Fokus

Mit Vor- und Nachteilen von Homeoffice nach der Pandemie richtig umgehen

Die Vorteile von Homeoffice sind nicht von der Hand zu weisen. Die Flexibilität, den eigenen Arbeitsort frei zu wählen, ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Stück mehr Freiheit, auf das viele nicht mehr verzichten wollen. Zudem fallen Arbeitswege weg, wodurch bei längeren Pendelstrecken der Geldbeutel entlastet und wertvolle Lebenszeit gewonnen wird. Im Allgemeinen ist hier die freie Zeiteinteilung des Arbeitstages zu betonen, die im Homeoffice bis zu einem gewissen Maße individuell gestaltet werden kann.

Dennoch folgt bei vielen die Erkenntnis, dass im Homeoffice der soziale Austausch und die Teamdynamik leiden. Genauso besteht das Risiko, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die unklare Trennung von Beruf und Freizeit unter Stress und sogar unter Leistungsdruck leiden. Auch gesundheitliche Probleme wie Rücken- oder Kopfschmerzen treten im Homeoffice vermehrt auf. Die Umfrage des Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (BITD) aus dem Jahr 2020 zeigt weitere Nachteile auf: Knapp ein Drittel aller befragten Angestellten waren mangelhaft auf die Heimarbeit vorbereitet. Gründe dafür sind die zu Beginn fehlende technische Ausrüstung, unpassendes Mobiliar und schlechtes Internet.

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Das Homeoffice-Modell ist nicht für jeden Angestellten das Gelbe vom Ei

Die Lösung: Das hybride Office

Führungskräfte stehen nun vor der Herausforderung, die passenden Voraussetzungen für ein innovatives und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld zu schaffen. Dazu gehört es auch, flexible Arbeitsmodelle zu etablieren, um den Grundstein für den Arbeitsplatz von morgen zu setzen. Dass dies dringend notwendig ist, beweisen nicht nur die neuen Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern auch der hart umkämpfte Arbeitsmarkt. Der Wunsch von Angestellten wird indessen immer lauter, dass auch nach der Pandemie eine Mischung aus Präsenzarbeit und Homeoffice dauerhaft als hybrides Arbeitsmodell integriert wird. Hierdurch können die Arbeitsbedingungen auf die Bedürfnisse der Angestellten angepasst und somit produktives Arbeiten gesteigert werden.

Homeoffice adé?

Mit der steigenden Anzahl der Homeoffice-Nutzung unter Angestellten sinkt gleichzeitig die Anzahl der regelmäßig im Corporate Office präsenten Mitarbeitenden. Hierdurch lässt sich sowohl Platz einsparen als auch Kosten reduzieren. Viele Unternehmen befinden sich derzeit in der Umsetzung solcher „Flächeneinsparprogramme“ – Experten gehen davon aus, dass der Bedarf an Büroflächen einzelner Unternehmen mittelfristig zwischen 20 % und 40 % sinkt. Konkrete Beispiele sind die jüngsten Ankündigungen der Firmen Deutsche Bank und Porsche. Die Konsequenz: Ein signifikanter Anteil von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird zukünftig gar nicht mehr umhinkommen, Homeoffice zu nutzen, da schlicht nicht genügend Platz im Corporate Office vorhanden ist.

Das klassische Büro wird dennoch nicht gänzlich verschwinden, sondern sich verändern – es wird zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs, während die eigentliche Fokusarbeit regelmäßig auch an anderen Orten stattfindet. Führungskräfte sollten bei der Implementation eines hybriden Arbeitsmodells beachten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frei entscheiden können, wo sie am produktivsten arbeiten.

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Hybridoffice – Zwei Welten vereinen sich

Third Places als Ergänzung im Hybridoffice-Modell

Unternehmen dürfen allerdings nicht außer Acht lassen, dass sie außerhalb der eigenen Büroflächen eine Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen. Auch im Homeoffice muss die Einhaltung von geltenden Arbeitsschutz- und Sicherheitsstandards gewährleistet sein. Da bei weitem nicht alle Angestellten über entsprechend eingerichtete Arbeitsplätze verfügen, wird hier der Bedarf für Nachrüstung und Gewährleistung – und somit Kosten – stark ansteigen. Eine sinnvolle Lösung für diese Herausforderung kann die Nutzung von sogenannten „Third Places“ sein.

Das hybride Arbeitsplatzmodell besteht zukünftig nicht nur aus den beiden Komponenten Büro und Homeoffice, sondern wird um flexible Arbeitsbereiche erweitert. Diese befinden sich beispielsweise in Wohnortnähe und sind wie professionelle Büros vollausgestattet – vereinen also die Vorteile von Homeoffice und Corporate Office. Nur wer eine sogenannte „Third Place Strategie“ berücksichtigt, kann den heutigen Anforderungen an dynamisches Arbeiten und die wirklich freie Arbeitsplatzwahl für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollends gerecht werden. Denn für viele kann die Heimarbeit isolierend und sogar gesundheitsgefährdend sein. Eine Third Place Strategie kann die Nachteile von Arbeit fernab des Büros ausgleichen, indem flexible und professionelle Arbeitsplätze in Wohnortsnähe aufgesucht werden.

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