Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert Hilfen für Stadtwerke
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert eine Gas- und Strompreisbremse, um einen wirtschaftlichen Einbruch und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Russland führe einen Wirtschaftskrieg gegen Deutschland, «deswegen brauchen wir jetzt die Bazooka in Form einer Gas- und Strompreisbremse», sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Kommunalverbandes der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). Das koste «viele Milliarden Euro», das Geld wäre aus Sicht von Landsberg aber gut angelegt.
Einsparpotenzial bei Krankenhäusern, Pflegeheimen und Schulen gering
«Eine Rezession, sprunghaft ansteigende Arbeitslosigkeit und die schwierige Lage der Menschen müssen wir verhindern - denn genau das ist es, was Russland will», betonte Landsberg. Ein Ende der Strom- und Gaspreisexplosion sei nicht abzusehen. Das werde zur schweren Belastung für Menschen, Kommunen und Wirtschaft. Bei allen Einsparbemühungen gebe es viele Bereiche, wo das Potenzial dafür gering sei. Landsberg nannte Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen und Kindergärten.
Rettungsschirm für Stadtwerke
Die Energiekrise setzt auch den Stadtwerken zu, weshalb Kommunen nun nach einem Rettungsschirm rufen. «Wir benötigen einen Schutzschirm, um Zahlungsschwierigkeiten abzuwenden», heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) für die Mediengruppe Bayern (17. September). Der Städte- und Gemeindebund erklärte, es zeichne sich aktuell ab, dass die Städte und Gemeinden die Stadtwerke «nicht allein retten können».
CDU-Vize Andreas Jung sagte der Mediengruppe Bayern, die Stadtwerke seien genauso systemrelevant wie der Gasimporteur Uniper. Der Bund dürfe die Verantwortung nicht einseitig auf Länder und Kommunen abschieben. «Wir brauchen jetzt sehr zeitnah einen Schutzschirm für die Stadtwerke aus Liquiditätshilfen, einem KfW-Bürgschaftsprogramm und verlässlichem Insolvenzschutz», forderte Jung.
-
Umsatzsteuerrecht für Kommunen - Rechtsstand
24
-
Länderfinanzausgleich erreicht Rekordhöhe – Bayern fordert Reformen
17
-
Kommunale Insolvenz
151
-
Kommunen fordern Reformen und einen höheren Anteil bei der Umsatzsteuer
14
-
Kommunale Forderungen und Forderungsmanagement
13
-
Rechnungshof schlägt Streichung des Stundenbonus für ältere Lehrer vor
13
-
Was ist und warum braucht man eine kommunale Jahresabschlussanalyse?
9
-
Rekorddefizit von 24,8 Milliarden Euro: Kommunen kämpfen mit explodierenden Kosten
9
-
Umsatzbesteuerung der Leistungen der öffentlichen Hand
9
-
Wert- und Rahmengebühren in Baugenehmigungsverfahren
8
-
Kommunen fordern Reformen und einen höheren Anteil bei der Umsatzsteuer
02.03.2026
-
Outsourcing von Forderungsmanagement
20.01.2026
-
Optimierung der Geschäftsprozesse und Workflows
20.01.2026
-
Kommunale Forderungen und Forderungsmanagement
20.01.2026
-
Interkommunale Kooperation im Forderungsmanagement
20.01.2026
-
Ausgaben für Pensionen steigen: Mehr Pensionärinnen und Pensionäre bei Ländern und Kommunen
18.12.2025
-
Rostock muss Defizit bei Personalkosten ausgleichen
21.11.2025
-
„Schweizer Modell“ und „Beschleunigungsgesetz“: Viel Neues im Vergaberecht
04.11.2025
-
Rekorddefizit von 24,8 Milliarden Euro: Kommunen kämpfen mit explodierenden Kosten
30.07.2025
-
Länderfinanzausgleich erreicht Rekordhöhe – Bayern fordert Reformen
29.07.2025