Ausgaben für Pensionen steigen: Mehr Pensionärinnen und Pensionäre bei Ländern und Kommunen
Die Ausgaben für Pensionen ehemaliger Beamtinnen und Beamten haben sich im Jahr 2024 auf 56,9 Milliarden Euro summiert. Hinzu kamen dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden zufolge neun Milliarden Euro für eine Hinterbliebenenversorgung. Das durchschnittliche Ruhegehalt habe im Januar 2025 bei 3.416 Euro gelegen und damit 5,4 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
Weniger Pensionäre beim Bund, mehr bei Ländern und Kommunen
Den Statistikern zufolge gab es am 1. Januar 2025 1.418.800 Pensionäre des öffentlichen Dienstes nach dem Beamten und Soldatenversorgungsrecht. Das sei knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Bund sei die Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent gesunken. Bei den Ländern und Kommunen seien sie jedoch um 1,4 beziehungsweise 3,0 Prozent gestiegen.
In den Jahren zwischen 2000 und 2020 sei die Zahl der Ruheständler um mehr 50 Prozent angestiegen. Dies sei überwiegend auf eine Pensionierungswelle bei Lehrerinnen und Lehrern zurückzuführen, die in den 60er und 70er Jahren wegen des Babybooms und einem Trend zu höheren Schulabschlüssen eingestellt worden seien. Diese Welle sei nun abgeflacht. 2024 sei es noch zu 14.400 Neupensionierungen im Schuldienst gekommen.
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