Bundesrechnungshof will europäische Rechnungsführungsgrundsätze verhindern
Ziel der Europäischen Kommission ist es, durch die Einführung von verbindlichen Rechnungsführungsgrundsätzen für den öffentlichen Sektor (European Public Sector Accounting Standards – EPSAS) eine bessere Haushaltsüberwachung gewährleisten zu können. Dadurch sollen künftig Staatsschuldenkrisen vermieden werden. Laut Bundesrechnungshof geht dieser Plan jedoch am Kern des Problems vorbei. Die EU habe kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Es fehle nicht an hochwertigen Finanzdaten, sondern eher an einer soliden Haushaltspolitik. Ein Rechnungslegungssystem wie EPSAS sei jedoch keine Lösung.
Kosten der EPSAS-Einführung auf 3,1 Milliarden Euro geschätzt
Die Europäische Kommission schätzt die Kosten für die Einführung von EPSAS allein in der Bundesrepublik auf bis zu 3,1 Milliarden Euro. Aus Sicht des Bundesrechnungshofs würden die tatsächlichen finanziellen Belastungen allerdings noch höher ausfallen.
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